Guido Seeber
Der kinematographische Aufnahmeapparat

Editorischer Bericht

Guido Seebers Der kinematographische Aufnahmeapparat stellt innerhalb des bisherigen Publikationsspektrums der Deutschen Kinemathek eine neue Form der Veröffentlichung dar: die Online-Edition eines bisher unveröffentlichten Originaltyposkripts.

Das Layout dieser Publikation macht mit der hellbeigen, von den anderen Bereichen der Website abweichenden Hintergrundfarbe für den Textbereich  auf den historischen Charakter dieses Werkes aufmerksam. Guido Seebers Originalmanuskript wird inhaltlich und formal so präzise wie möglich wiedergegeben: Der Inhalt der einzelnen Textseiten entspricht denen des Originals; das Gleiche gilt für Seiten- und Zeilenumbrüche. Die von Seeber formulierten Überschriften bzw. Zwischenüberschriften wurden ebenso übernommen wie von ihm vorgenommenen Unterstreichungen.

Die drei Teile der Abhandlung lassen sich jeweils mit der Scroll-Funktion am Stück lesen. Eine jedem dieser Teile vorangestellte Ankernavigation mit einer Übersicht der jeweils zugehörigen Einzelseiten ermöglicht es, diese gezielt aufzurufen. Die Einzelseiten verteilen sich wie folgt auf die Abhandlung:

Teil I, Frühgeschichte der kinematographischen Apparatur: Seiten 1–[61a]

Teil II, Der kinematographische Aufnahmeapparat. Die Prinzipien seiner Konstruktion. Seine Einzelteile. Sein Zubehör. Besondere Bauarten: S. [62a] –211

Teil III, Beschreibungen und Abbildungen von 80 kinematographischen Aufnahme-Apparaten: [1a] bis 84

 

Die Nummerierung der Seiten folgt Guido Seebers Festlegungen. In wenigen Fällen wurden behelfsmäßige Seitenzahlen in eckigen Klammern ergänzt. Vereinzelte von Seeber stammende Anmerkungen bzw. Fußnoten wurden – analog zum Original – im unteren Bereich der jeweiligen Manuskriptseite platziert. Abweichend vom Originalmanuskript wurden die Fußnoten fortlaufend nummeriert; Seeber hatte mit der Zählung der Fußnoten auf jeder Seite neu bei Eins begonnen.

Das ursprüngliche Layout ist lediglich durch Kommentare von Ralf Forster verändert. Diese an einigen Seitenenden eingefügten Erklärungen dienen dem besseren Verständnis und kontextualisieren Seebers Ausführungen. Sie wurden alphabetisch fortlaufend gekennzeichnet und in den drei Teilen des Manuskripts jeweils separat gezählt.

Offensichtliche orthografische oder grammatikalische Fehler im Manuskript wurden stillschweigend verbessert. Darüber hinausreichende inhaltliche Korrekturen bzw. Präzisierungen stehen im Text in eckigen Klammern; das Gleiche gilt für die Verweise auf Kommentare.

Die von Seeber unterschiedlich gehandhabte Schreibweise von „ss“ bzw. „ß“ wurde gemäß der sogenannten Adelungschen Schreibweise vereinheitlicht, die zur Entstehungszeit des Manuskripts für die deutsche Rechtschreibung galt.

Entsprechend Seebers im Originalmanuskript hinterlassenen Verweisen wurden die ursprünglich in drei Anhängen versammelten Illustrationen von Ralf Forster den entsprechenden Textseiten zugeordnet. Beim überwiegenden Teil von ihnen handelt es sich um Schwarz-Weiß-Abbildungen, nur wenige sind farbig (beispielsweise Abb. 581 im Teil III, S. 81).

Die Abbildungen samt den von Guido Seeber verfassten Bildunterschriften wurden jeweils rechts vom Text platziert, in der Regel in unmittelbarer Nähe der Textpassagen, auf die sie sich beziehen. Ausnahmen bilden Seiten, für die Seeber jeweils mehr als sechs Abbildungen vorgesehen hatte; in diesen Fällen sind die Abbildungen jeweils den Seiten vor bzw. nach der Erwähnung im Text zugeordnet. Das gilt auch für die wenigen Illustrationen, die Seeber direkt auf den Textblättern angebracht hatte (beispielsweise auf S. 147 im Teil II).

In einigen Fällen erfolgte ein vorsichtiger Beschnitt der Illustrationen, teilweise wurden größere Ausschnitte als die von Guido Seeber vorgesehenen gewählt, um wichtige Bildinformationen möglichst klar zu vermitteln. Die Bildunterschriften entsprechen den von Seeber verfassten. Ergänzt wurden sie jeweils um den Hinweis „Quelle: Deutsche Kinemathek, Nachlass Guido Seeber“. Analog zum Haupttext sind weitere Ergänzungen auch hier durch eckige Klammern kenntlich gemacht. Sämtliche Abbildungen der Online-Publikation lassen sich vergrößern. Für jeden der drei Teile wurde von Ralf Forster ein Namens- und Firmenindex erstellt.

Nach oben