Online-Publikationen

Die Filmplakate von Josef Fenneker

Der Maler, Grafiker, Ausstatter und Bühnenbildner Josef Fenneker (1895–1956) zählt zu den bedeutendsten Repräsentanten des künstlerischen Filmplakats der 1910er- und 1920er-Jahre. Die Sammlungen der Deutschen Kinemathek beherbergen den weltweit einzigen nahezu vollständig überlieferten Bestand der von Josef Fenneker geschaffenen Filmplakate. Die rund 370 Plakate und originalen Plakatentwürfe Fennekers befinden sich zum Teil in fragilem Zustand und können daher der Öffentlichkeit nicht mehr vollständig im Original präsentiert werden.

Mit dieser >> Online-Publikation werden die genannten Bestände der interessierten Öffentlichkeit und der internationalen Fachwelt erstmals vollständig und miteinander verknüpft, bestandsschonend und in zeitgemäßer Form zur Verfügung gestellt werden. Texte zu Leben und Werk Josef Fennekers sowie eine vollständige Bibliografie ergänzen die Präsentation. >> mehr

 


Guido Seeber: Der kinematographische Aufnahmeapparat. Seine Geschichte, seine Konstruktion und seine praktische Benutzung
Erstveröffentlichung des dreiteiligen Buchmanuskripts

Der Filmpionier Guido Seeber (1879–1940), dessen Nachlass von der Deutschen Kinemathek verwahrt wird, arbeitete ab 1925 rund fünfzehn Jahre lang an einer Abhandlung zur Technikgeschichte und Funktionsweise der Filmkamera der Stummfilmzeit: Der kinematographische Aufnahmeapparat. Seine Geschichte, seine Konstruktion und seine praktische Benutzung.
Das bisher unveröffentlichte und nur im Archiv einsehbare Originalkonvolut ist nun in Form einer kommentierten Online-Edition zugänglich.

 


DFFB-Archiv

Unter dffb-archiv.de zeigt die Deutsche Kinemathek bisher größtenteils unveröffentlichtes Archivmaterial der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Multimediale Erzählformen wie Video-, Bild- und Audiogalerien mit Essays, Interviews, Biografien und Chroniken prägen das Konzept, mit dem einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu dem Archivmaterial ermöglicht wird. Wissenschaftler/-innen finden darüber hinaus vertiefende Möglichkeiten der Recherche zu rund fünfzig Jahren wechselvoller DFFB-Geschichte.
 


Ken Adam Archiv

Unter ken-adam-archiv.de zeigt die Deutsche Kinemathek bisher größtenteils unveröffentlichtes Archivmaterial des Production Designers Sir Ken Adam. Multimediale Erzählformen wie Video-, Bild- und Audiogalerien mit Essays, Interviews, Biografien und Chroniken prägen das Konzept, mit dem einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu dem Archivmaterial ermöglicht wird. Wissenschaftler/-innen finden darüber hinaus vertiefende Möglichkeiten der Recherche zum künstlerischen Lebenswerk Ken Adams.
 


Heinrich Breloer

2011 hat der Regisseur Heinrich Breloer (TODESSPIEL, DIE MANNS, SPEER UND ER, BUDDENBROOKS) der Deutschen Kinemathek sein Produktionsarchiv überlassen. Teile dieses Archivs sind in der Online-Publikation Heinrich Breloer veröffentlicht, die Einblicke in die Arbeitsweise des national und international vielfach ausgezeichneten Autors und Filmemachers gibt. >> mehr
 


Zur Entstehung von F. W. Murnaus TABU: Die Edition der Outtakes

Friedrich Wilhelm Murnaus letzter Spielfilm TABU (USA 1931) ist aufgrund seiner einzigartigen Überlieferungslage ein besonders aufschlussreiches Fallbeispiel für die Sicherung audiovisuellen Kulturguts. Neben den unterschiedlichen Fassungen des Films existiert ein Bestand von rund 17.500 Metern Filmmaterial: alternative bzw. nicht verwendete Einstellungen des Films. Die Edition dieser Outtakes bietet neue Einblicke in den Entstehungsprozess des Films. Dabei eröffnet die kombinierte Darstellung von Bewegtbild, Text- und Bildquellen den Internetnutzern einen individuell gestaltbaren Zugang zu den Materialien und zeigt damit neue Wege der Sicherung, Präsentation und Nutzbarmachung audiovisuellen Kulturguts auf. >> mehr
 


Sammlung Werner Herzog

Seit 2009 befindet sich das Produktionsarchiv von Werner Herzog in der Deutschen Kinemathek. Teil des Bestandes sind mehr als 16.000 Negative, Dias und Abzüge zu Filmen aus allen Schaffensperioden des Regisseurs – von seinem erstem Spielfilm LEBENSZEICHEN (1968) bis hin zu dem Fernseh-Vierteiler DEATH ROW (2012). Eine Auswahl dieser großenteils bisher unveröffentlichten Fotos ist nun in einer Online-Galerie publiziert. >> mehr
 


Lost Films – Filmrekonstruktion und Publikation im Internet

„Lost Films” ist ein Internetportal, auf dem Informationen und Dokumente zu Filmen zusammengestellt werden, die als verschollen gelten. Die Datenbank enthält zurzeit mehr als 3.500 Titel. Den Schwerpunkt bildet eine Auswahl von deutschsprachigen Filmen mit zahlreichen Fotos, Plakaten, Filmkritiken und historischen Dokumenten aus den Archiven der Projektpartner und der Deutschen Kinemathek. Einen weiteren Schwerpunkt bilden über 50 unbekannte Filme. Diese drohen endgültig verloren zu gehen, wenn sie nicht identifiziert werden können.

Das Ziel von „Lost Films” besteht nicht darin, eine abgeschlossene Liste verschollener Filme zusammenzustellen, sondern eine neue Plattform für die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet anzubieten. Die Mitglieder dieser Plattform, die sich als Community verstehen, sollen Informationen austauschen, ergänzen und verändern können. Dadurch kann Filmgeschichte und das unsichtbare filmische Erbe wieder sichtbar und erfahrbar gemacht werden.

>> https://www.lost-films.eu

 


Online-Archiv „First we take Berlin“

Am 5. September 2008 zeichneten 80 Kamerateams das Leben und den Alltag in der Stadt Berlin auf. Aus dem Projekt, einer Gemeinschaftsproduktion von Zero One Film GmbH, dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Arte mit zahlreichen weiteren Partnern, entstand im Folgejahr 24h Berlin, eine spektakuläre 24-stündige, in Echtzeit erzählte Dokumentation, die am 5. September 2009 ab 6 Uhr morgens auf Sendung ging.
Parallel zu den Dreharbeiten begann die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen damals, das gesamte Rohmaterial dieser Produktion zu sichten und zu verschlagworten. Inzwischen ist es zusammen mit den bereits ausgestrahlten Fernsehbildern einer breiten Öffentlichkeit in bislang einzigartiger Weise zugänglich gemacht worden: Unter dem Titel „First we take Berlin…“ können die Filmmaterialien, aktuell 400 Stunden bzw. rund 10.000 Video-Clips, online erkundet werden. Mehr noch: In Kooperation mit der Deutschen Kinemathek, Zero One Film GmbH und dem rbb lassen sich diese Bilder und Töne nun weiter bearbeiten und neu nutzen, sofern nicht rechtliche oder ethische Beschränkungen vorliegen. Das Projekt wurde gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung und technisch begleitet vom Zuse-Institut Berlin.



>> www.first-we-take-berlin.de

 


Wir waren so frei ... Momentaufnahmen 1989/90

1989 stürzte das Volk in der DDR die Regierung. In einem Tempo, das noch im Rückblick atemberaubend erscheint, führten die Ereignisse innerhalb eines Jahres zur deutschen Einheit. Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen hat fast 7.000 private Filme, Videos und Fotos zu diesem wichtigsten Abschnitt der deutschen Nachkriegsgeschichte gesammelt. Diese persönlichen Eindrücke und Stimmungen sind dauerhaft im Internet-Archiv www.wir-waren-so-frei.de zu sehen, das vielfältige Recherchemöglichkeiten und Zugänge zu dem umfangreichen Material bietet. Durch die vorwiegende Lizenzierung unter Creative Commons BY-NC-ND ist eine nicht kommerzielle Nutzung vieler Bilder möglich.
 Eine kuratierte Auswahl der Privataufnahmen wurde im Rahmen der Ausstellung „Wir waren so frei" vom 1. Mai bis zum 9. November 2009 im Museum für Film und Fernsehen gezeigt.

Seit Ende 2011 ist die begleitende Unterrichtsplattform www.unterricht.wir-waren-so-frei.de online. Sie bietet Unterrichtsmaterialien zu ausgewählten Filmen, Fotos und Erinnerungstexten aus dem Internet-Archiv. Die daraus entwickelten sieben Themenkomplexe (u. a. Grenze und Mauer, Protest, Jugend) und drei Sonderthemen (u. a. eine Stadtrallye vom Checkpoint Charlie über den Potsdamer Platz zum Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße) richten sich an Schüler der Elementarstufe sowie der Sekundarstufe I und II. Nutzer der Plattform haben die Möglichkeit, online zu arbeiten. Aufgabenblätter und begleitende Lehrerleitfäden können aber auch als pdf heruntergeladen werden. Auf der Unterseite „Beiträge“ können Arbeitsergebnisse gepostet werden.

Eine Kooperation zwischen der Deutschen Kinemathek und der Bundeszentrale für politische Bildung

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