Filmdetails

Jakob der Lügner

Szenenphoto: Jakob der Lügner, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1974. JAKOB DER LÜGNER
Jakob © DEFA-Stiftung, Herbert KroissSzenenphoto: Jakob der Lügner, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1974. JAKOB DER LÜGNER
Jakob in Waggon © DEFA-Stiftung, Herbert KroissSzenenphoto: Jakob der Lügner, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1974. JAKOB DER LÜGNER
Jakob und Kowalski © DEFA-Stiftung, Herbert KroissSzenenphoto: Jakob der Lügner, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1974. JAKOB DER LÜGNER
kleines Mädchen und Jakob © DEFA-Stiftung, Herbert KroissSzenenphoto: Jakob der Lügner, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1974. JAKOB DER LÜGNER
Kowalski © DEFA-Stiftung, Herbert Kroiss
  

Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1974
101Min., Farbe, Spielfilm
Regie: Frank Beyer
Produktion: DEFA-Studio für Spielfilme, Fernsehen der DDR,
Literarische Vorlage:Becker, Jurek: "Jakob der Lügner", Roman
FSK: ab 12 Jahren




Filmbegleitende Materialien

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Inhalt

(Co-Produktion mit dem Fernsehen der DDR)
Ein osteuropäisches jüdisches Ghetto im Jahre 1944. Jakob Heym wird wegen angeblicher Überschreitung der Ausgangssperre von einem Posten zum Gestapo-Revier geschickt. Durch Zufall kommt er mit dem Leben davon, und zufällig hat er dort im Radio eine Meldung über den Vormarsch der Roten Armee gehört. Er möchte die Nachricht an seine Leidensgefährten weitergeben, um ihnen Hoffnung zu machen, hat aber Angst, man würde ihn wegen seiner "Verbindung" zur Gestapo für einen Spitzel halten. So greift er zu einer Lüge, gibt vor, ein Radio versteckt zu haben. Die Menschen im Ghetto schöpfen neuen Lebensmut, es gibt keine Selbstmorde mehr, und man möchte von Jakob immer neueInformationen über den Vormarsch. Er muß weiterlügen, damit die Hoffnung bleibt. Sein Freund Kowalski hilft, die Nachrichten zu verbreiten, läßt sich sogar von einem Wachposten zusammenschlagen, um Jakob zu schützen, als der auf der Toilette aus Zeitungsfetzen der Nazis wahre Nachrichten zu finden sucht. Ein kleines Mädchen entdeckt kurz vor der Deportation, daß Jakob kein Radio hat, aber seine Lüge und mit ihr die Hoffnung erweisen sich stärker als die Realität.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)




Stab

ProduktionsleitungHerbert Ehler
KameraassistentDietram Kleist
TonGerhard Ribbeck, Horst Mathuschek
RegieFrank Beyer
ProduktionDEFA-Studio für Spielfilme, Fernsehen der DDR
DrehbuchFrank Beyer
SzenariumJurek Becker
KameraGünter Marczinkowsky
KomponistJoachim Werzlau
MusikinterpretSiegfried Krause
DEFA-FotografHerbert Kroiss
SzenenbildAlfred Hirschmeier
DramaturgGerd Gericke
MaskeGünter Hermstein, Inge Merten, Monika Mörten
Regieassistenz/ Co-RegieGünter Hoffmann, Harald Fischer
SprecherHorst Preusker
Kostüm
SchnittRita Hiller
  
  

mit

 
Vlastimil Brodsky(Jakob)
Erwin Geschonneck(Kowalski)
Henry Hübchen(Mischa)
Blanche Kommerell(Rosa)
Manuela Simon(Lina)
Margit Bara(Josefa Litwin)
Deszö Garas(Herr Frankfurter)
Zsuzsa Gordon(Frau Frankfurter)
Reimar Johannes Baur(Herschel Schtamm)
Hermann Beyer(Wachhabender)
Klaus Brasch(Najdorf)
Jürgen Hilbrecht(Schwoch)
Paul Lewitt(Horowitz)
Friedrich Links(Fajngold)
Edwin Marian(Abraham)
Armin Mueller-Stahl(Roman Schtamm)
Hans-Peter Reinecke(Soldat vor Latrine)
Friedrich Richter(Professor Kirschbaum)
Helmut Schellhardt(Eisenbahner)
Peter Sturm(Schmidt)
Gabriele Gysi(Larissa)
Pavel Vancura(Rafael)
Karel Kalita(Siegfried)
Fred Ludwig(Awrom Minsch)
Erich Petraschk(Chaim Balabusne)
Jarmila Karlowská(Mischas Nachbarin)
Wilfried Zander(Schlittenkutscher)
Rudolf Schindler(Unteroffizier)
Bernhard Schauder(Torposten)
Harald Fischer(Turmposten)
Eckhard Bilz(Soldat im Giebelfenster)
Harry Lehnert(Polizist)
Julius Koci(Alter Mann im Kaftan)
Klausjürgen Steinmann(Zivilist im Revier)
Josef 2 Männer in Kowalis Zimmer: Englicki, Peter Bausch, Gerhard Brieger, Alfred Lux, Henry Zschoge, Peter 2 Arbeiter: Pauli, Josef Kornstreicher, Harald Henke, Otto 3 sowjetische Generäle: Hostmann, Joachim 4 Soldaten: Lukas, Wilhelm Jordan 



Auszeichnungen & Festivals

  • Berlinale, 1975: Nationalpreis II. Klasse (Günter Marczinkowsky)
  • Nationalpreis II. Klasse, 1975: Nationalpreis II. Klasse (Vlastimil Brodsky, Frank Beyer, Gerd Gericke, Günter Marczinkowsky, Erwin Geschonneck)
  • XXV. Internationale Filmfestspiele Westberlin, 1975: Preis für besten Darsteller (Vlastimil Brodsky)


Verleihkopien

Zu diesem Film sind Kopien mit den folgenden Eigenschaften verfügbar:

  • 35 mm (6x)
  • 35 mm, Untertitel englisch (3x)
  • 35 mm, Untertitel französisch
  • Bluray, Untertitel deutsch, englisch, französisch, portugiesisch, spanisch (3x)
  • DCP
  • DVD, Untertitel englisch
  • DVD, Untertitel englisch, Bonus: Gespräch mit Gerd Gericke, Ausschnitt SPUR DER ZEITEN. DER REGISSEUR FRANK BEYER, UT zuschaltbar
  • DVD, Untertitel englisch, französisch, spanisch (2x)

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