Filmdetails

Einer trage des anderen Last

Szenenphoto: Einer trage des anderen Last, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1987. EINER TRAGE DES ANDEREN LAST
Plakat © DEFA-Stiftung Szenenphoto: Einer trage des anderen Last, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1987. EINER TRAGE DES ANDEREN LAST © DEFA-Stiftung, Norbert KuhröberSzenenphoto: Einer trage des anderen Last, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1987. EINER TRAGE DES ANDEREN LAST © DEFA-Stiftung, Norbert KuhröberSzenenphoto: Einer trage des anderen Last, Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1987. EINER TRAGE DES ANDEREN LAST © DEFA-Stiftung, Norbert Kuhröber
  

Deutsche Demokratische Republik (DDR) 1987
113Min., Farbe, Spielfilm
Regie: Lothar Warneke
Produktion: DEFA-Studio für Spielfilme
FSK: ab 12 Jahren




Filmbegleitende Materialien

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Inhalt

Ein privates Lungensanatorium Anfang der fünfziger Jahre in der DDR. Zwei an Tuberkulose erkrankte junge Männer müssen ein Zimmer teilen: Josef Heiliger, Offizier der Volkspolizei, und Hubertus Koschenz, evangelischer Vikar. Dem Marxisten und dem Christen fällt es nicht leicht, miteinander auszukommen. Der eine liest Marx und Lenin, der andere die Bibel. Der eine singt die Internationale beim Rasieren, der andere setzt "Ein feste Burg ist unser Gott" dagegen. Heiliger verlangt vom Chefarzt, in ein anderes Zimmer verlegt zu werden. doch der lehnt ab - mit der Begründung -, sie müßten lernen, miteinander auszukommen. Auch die resolute Oberschwester Walburga weist die beiden Kampfhähne immer wieder zurecht. Die ständigen Auseinandersetzungen zwischen Heiliger und Koschenz fördern viele Gemeinsamkeiten in ihren humanischen Ansichten zu Tage. Der Marxist und der Christ stellen im Heilungsprozeß fest, dass sie sich auch etwas zu sagen haben - aus Ablehnung erwächst Achtung vor der Haltung des anderen. Nach einem großen Zerwürfnis arbeiten sie zusammen an Koschenz‘ Neujahrspredigt. Koschenz verzichtet zugungsten Heiligers auf ein für ihn von der Kirche aus dem Westen besorgtes Medikament. Heiliger, der davon nichts wußte, kann nach einigen Monaten aus dem Sanatorium entlassen werden. (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)




Stab

ProduzentHorst Hartwig
KameraassistentFrank Bredow
TonKlaus Tolstorf
RegieLothar Warneke
ProduktionDEFA-Studio für Spielfilme
SzenariumWolfgang Held
DrehbuchLothar Warneke
KameraPeter Ziesche
KomponistGünther Fischer
DEFA-FotografNorbert Kuhröber
Regieassistenz/ Co-RegieDoris Borkmann
DramaturgDieter Wolf
SzenenbildAlfred Hirschmeier
BeratungPaul Steinbrück
Kostüm
SchnittErika Lehmphul
MaskeFrank May, Franziska Berger
  
  

mit

 
Annett Kruschke, Ellis Heiden 
Jörg Pose(Josef Heiliger)
Manfred Möck(Hubertus Koschenz)
Karin Gregorek(Oberschwester Walburga)
(Dr. Stülpmann)
Susanne Lüning(Sonja Kubanek)
Johanna Clas(Frau Grottenbast)
Doris Thalmer(Schwester Inka)
Hermann Stövesand(Sibius)
Peter Hölzel(Truvelknecht)
Gert Gütschow(Dr. Sabroki)
Monika Lennartz(Heiligers Mutter)
Hans-Jochen Röhrig(Jochen)
Ute Lubosch(Sittichs Freundin)
Wilfried Pucher(Sittich)
Sina Fiedler(Truvelknechts Tischdame)



Auszeichnungen & Festivals

  • 5. Nationales Spielfilmfestival der DDR Karl-Marx-Stadt, 1988: Preis für die beste Darstellung einer Nebenrolle an (Karin Gregorek)
  • Kunstpreis des FDGB, 1988: Kunstpreis des FDGB 1988 an Wolfgang Held und (Lothar Warneke)
  • 5. Nationales Spielfilmfestival der DDR Karl-Marx-Stadt, 1988: "Großer Steiger"
  • 38. Internationale Filmfestspiele Berlin (West), 1988: Silberner Bär für den besten Darsteller an (Jörg Pose, Manfred Möck)
  • Kunstpreis des FDGB, 1988: Kunstpreis des FDGB 1988 (Dieter Wolf, Peter Ziesche, Günther Fischer, Karin Gregorek, Manfred Möck, Jörg Pose)
  • 5. Nationales Spielfilmfestival der DDR Karl-Marx-Stadt, 1988: "Findling" der ZAG Filmklubs beim Ministerium für Kultur der DDR
  • Kritikerpreis "Die große Klappe" der Sektion Theorie und Kritik des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR, 1989: Bester DEFA-Spielfilm 1988
  • 13. Internationales Rot-Kreuz-Filmfestival Warna/Bulgarien, 1989: Darstellerpreis für (Manfred Möck)
  • 17. Internationale Woche des Autorenfilms Malaga/Spanien, 1989: Preis des Verbandes der andalusischen Schriftsteller und Filmschaffenden
  • 17. Internationale Woche des Autorenfilms Malaga/Spanien, 1989: Bronzemedaille der Stadt Malaga
  • 40. Filmfestival der Werktätigen Slany/CSSR, 1989: Preis als "außerordentlicher Beitrag dür die Schatzkammer der Kinematographie"


Verleihkopien

Zu diesem Film sind Kopien mit den folgenden Eigenschaften verfügbar:

  • 35 mm (2x)
  • 35 mm, Untertitel englisch
  • 35 mm, Untertitel französisch (3x)
  • 35 mm, Untertitel spanisch
  • DCP
  • DVD (2x)
  • DVD, Untertitel englisch (2x)

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