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Allgemeine Informationen

Das Sammeln, Erschließen, Restaurieren und Sichern der nationalen und internationalen Filmproduktion sind die Hauptaufgaben des Filmarchivs der Deutschen Kinemathek. Die Sammlung umfasst zurzeit rund 26.500 Filmtitel, nationale und internationale Produktionen von 1895 bis heute. Es sind Spielfilme, Dokumentar- und Experimentalfilme, Home-Movies, Trick- und Werbefilme; sie liegen auf Nitrofilm, Sicherheitsfilm, Ozaphan und Polyesterfilm vor; sie sind schwarzweiß, koloriert, viragiert, farbig in Agfa- und in Kodak-Color und zwischen 8mm und 70mm breit.

Rund 17.500 Titel dieser Sammlung sind gesichert und stehen zur Ansicht im Hause zur Verfügung oder können über den Filmverleih für filmwissenschaftliche und nichtkommerzielle Vorführungen und Festivals ausgeliehen werden. Rund 30.000 Titel stehen zusätzlich auf Video zur internen Sichtung zur Verfügung.

Die Sammlung zielt nicht auf Vollständigkeit; vielmehr werden die Filme ausgewählt als Beispiele künstlerischer Arbeiten und historischer Dokumente – als Beispiele für die Entwicklung des Mediums.
Die Sammlungsgebiete sind: internationale Produktionen der Frühzeit (1895–1918), Filme der Weimarer Republik, internationale Produktionen der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre in deutsch synchronisierter Fassung, einzelne Regisseure und Produzenten (beispielsweise Klaus Wildenhahn, Peter Nestler, Eberhard Fechner, Egon Monk, Gerhard Lamprecht, Birgit und Wilhelm Hein, Klaus Wyborny, Franz Winzentsen, Ulrike Ottinger, Rebecca Horn, Rosa von Praunheim, Lothar Lambert, Jochen von Vietinghoff, Wim Wenders, Paul Falkenberg, Charlotte Kerr, Werner Herzog, Peter und Ulrich Schamoni, Helke Sander, Hellmuth Costard, Ulli Lommel), Berliner Produktionen (darunter CCC-Film, Manfred Durniok Filmproduktion, Ö-Film, Schramm-Film), DEFA-Filme und Filme der ehemals sozialistischen Länder.

In einem Videofilm von Ana Trkulja und Valentin Gagarin erläutert Martin Koerber, Leiter der Abteilung Film, Fragen der Archivierung und Restaurierung von visuellen Medien.

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