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DESCRIPTION:Mit: Markus Ruff und Stefanie Schulte Strathaus (beide Arsenal 
 Filminstitut) Das Filmarchiv des Arsenals spiegelt das langjährige Engagem
 ent des Instituts für internationales Kino wider\, nicht zuletzt in seiner
  Rolle als Organisator der Berlinale-Sektion Forum seit 1971. Für manche i
 st das Arsenal zu einem sicheren Hafen für das unabhängige Kino geworden. 
 Das zieht eine gewisse Verantwortung nach sich: Wenn wir kulturelles Erbe 
 im globalen Kontext als etwas Gemeinschaftliches erachten\, dann ist es un
 sere Aufgabe\, Archivprojekte gemeinsam aufzubauen.Was aber\, wenn sich di
 e Machstrukturen in einem Partnerland verschieben? Was\, wenn neue politis
 che Umstände es erfordern\, ein Archiv schnell außer Landes zu bringen? Wa
 s\, wenn Kriege Projektpartner*innen zur Flucht zwingen und sie Filme zurü
 cklassen müssen\, ohne eine Möglichkeit\, auf sie zugreifen zu können? Str
 ategische Anpassung wird genau dann zur grundlegenden Methodik – und richt
 et den Blick auch nach innen: Wie werden Risiken in verschiedenen politisc
 hen und kulturellen Kontexten bewertet – und wie definieren wir Risiko? We
 r trägt das Risiko? Was bedeutet Widerstandsfähigkeit in der Praxis? Was k
 önnen wir aus der transnationalen Zusammenarbeit lernen?Markus Ruff und St
 efanie Schulte Strathaus stellen gemeinschaftliche Filmrestaurierungsproje
 kte aus Guinea-Bissau\, Libanon\, Sudan und Iran vor – allesamt Länder\, d
 eren politischen Verhältnisse sich\, zum Teil wiederholt und drastisch\, i
 m Laufe des jeweiligen Projekts verschoben haben.In englischer Sprache
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=TEXT/HTML:Mit: Markus Ruff und Stefanie Schulte Strathau
 s (beide Arsenal Filminstitut)&nbsp\;Das Filmarchiv des Arsenals spiegelt 
 das langjährige Engagement des Instituts für internationales Kino wider\, 
 nicht zuletzt in seiner Rolle als Organisator der Berlinale-Sektion Forum 
 seit 1971. Für manche ist das Arsenal zu einem sicheren Hafen für das unab
 hängige Kino geworden. Das zieht eine gewisse Verantwortung nach sich: Wen
 n wir kulturelles Erbe im globalen Kontext als etwas Gemeinschaftliches er
 achten\, dann ist es unsere Aufgabe\, Archivprojekte gemeinsam aufzubauen.
 Was aber\, wenn sich die Machstrukturen in einem Partnerland verschieben? 
 Was\, wenn neue politische Umstände es erfordern\, ein Archiv schnell auße
 r Landes zu bringen? Was\, wenn Kriege Projektpartner*innen zur Flucht zwi
 ngen und sie Filme zurücklassen müssen\, ohne eine Möglichkeit\, auf sie z
 ugreifen zu können? Strategische Anpassung wird genau dann zur grundlegend
 en Methodik – und richtet den Blick auch nach innen: Wie werden Risiken in
  verschiedenen politischen und kulturellen Kontexten bewertet – und wie de
 finieren wir Risiko? Wer trägt das Risiko? Was bedeutet Widerstandsfähigke
 it in der Praxis? Was können wir aus der transnationalen Zusammenarbeit le
 rnen?Markus Ruff und Stefanie Schulte Strathaus stellen gemeinschaftliche 
 Filmrestaurierungsprojekte aus Guinea-Bissau\, Libanon\, Sudan und Iran vo
 r – allesamt Länder\, deren politischen Verhältnisse sich\, zum Teil wiede
 rholt und drastisch\, im Laufe des jeweiligen Projekts verschoben haben.In
  englischer Sprache
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