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DESCRIPTION:Keynote-VortragMit: Vinzenz Hediger (Cinematèque suisse) In der
  modernen ›westlichen‹ Welt werden Kunstwerke wegen ihrer Neuartigkeit und
  ihrer Originalität geschätzt – verbunden mit dem Risiko\, das Künstler*in
 nen eingehen\, wenn sie ästhetische und damit auch gesellschaftliche Norme
 n infrage stellen. Wie es der Universalgelehrte John Ruskin bereits im 19.
  Jahrhundert formulierte: Geschmack ist keine Frage der Moral – er ist die
  einzige Moral.Inwieweit werden Archivierungspraktiken geprägt vom weit ve
 rbreiteten Konzept des Risikos als ästhetische Tugend? Stellt diese Einste
 llung zum Risiko einen beengenden oder\, ganz im Gegenteil\, einen befreie
 nden Rahmen für Archivierungspraktiken dar? Führt sie dazu\, dass Werke de
 r historischen Avantgarde gegenüber anderen Teilen des Filmerbes bevorzugt
  behandelt werden? Oder eröffnet sie Freiräume für risikofreudige Archivar
 beit jenseits des Kanons der Moderne? Und welche Geschichtsschreibung über
  eine gemeinsame Herkunft und Zukünfte resultiert aus einer risikofreudige
 n Archivarbeit?»Das Archiv aufs Spiel setzen« kann sowohl bedeuten\, das A
 rchiv einer Gefahr auszusetzen\, also Risiken in Bezug auf das Archiv einz
 ugehen\, als auch innerhalb des Archivs selbst Risiken einzugehen. In dies
 em Vortrag werden diese zwei Gesichtspunkte sowohl im Hinblick auf Archivi
 erungspraktiken beleuchtet als auch in Bezug auf den kulturpolitischen Umg
 ang mit kulturellem Erbe.In englischer Sprache
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LOCATION:Kinemathek – Halle
SUMMARY:Risking the Archive. Film Heritage and the Aesthetic Virtue of Chal
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 ue suisse)&nbsp\;In der modernen ›westlichen‹ Welt werden Kunstwerke wegen
  ihrer Neuartigkeit und ihrer Originalität geschätzt – verbunden mit dem R
 isiko\, das Künstler*innen eingehen\, wenn sie ästhetische und damit auch 
 gesellschaftliche Normen infrage stellen. Wie es der Universalgelehrte Joh
 n Ruskin bereits im 19.&nbsp\;Jahrhundert formulierte: Geschmack ist keine
  Frage der Moral – er ist die einzige Moral.Inwieweit werden Archivierungs
 praktiken geprägt vom weit verbreiteten Konzept des Risikos als ästhetisch
 e Tugend? Stellt diese Einstellung zum Risiko einen beengenden oder\, ganz
  im Gegenteil\, einen befreienden Rahmen für Archivierungspraktiken dar? F
 ührt sie dazu\, dass Werke der historischen Avantgarde gegenüber anderen T
 eilen des Filmerbes bevorzugt behandelt werden? Oder eröffnet sie Freiräum
 e für risikofreudige Archivarbeit jenseits des Kanons der Moderne? Und wel
 che Geschichtsschreibung über eine gemeinsame Herkunft und Zukünfte result
 iert aus einer risikofreudigen Archivarbeit?»Das Archiv aufs Spiel setzen«
  kann sowohl bedeuten\, das Archiv einer Gefahr auszusetzen\, also Risiken
  in Bezug auf das Archiv einzugehen\, als auch innerhalb des Archivs selbs
 t Risiken einzugehen. In diesem Vortrag werden diese zwei Gesichtspunkte s
 owohl im Hinblick auf Archivierungspraktiken beleuchtet als auch in Bezug 
 auf den kulturpolitischen Umgang mit kulturellem Erbe.In englischer Sprach
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