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DESCRIPTION:Mit: Karina Griffith (UdK Berlin) Im Juni 2025 fand im Sinema T
 ranstopia in Berlin ein Workshop unter dem Titel »Projecting Wanjiru Kinya
 njui« statt. Ziel war es\, die im Archiv der Deutschen Kinemathek aufbewah
 rte 35-mm-Kopie von Kinyanjuis DFFB-Abschlussfilm ›Der Kampf um den heilig
 en Baum‹ von 1995 zu untersuchen. Mithilfe eines ›projektionswissenschaftl
 ichen‹ Ansatzes sollte das Verhältnis zwischen Archiven und dem Schwarzen 
 deutschen Kino verbessert werden. In dem Workshop\, an dem die Regisseurin
 \, der Filmvorführer Florian Höhensteiger und zehn weitere Personen teilna
 hmen\, wurden die 35-mm-Filmrollen begutachtet und ›gelesen‹\, um die Vorf
 ührgeschichte zu enthüllen.Der Filmprofessor und Kurator Gabriel Menotti v
 ertritt die Ansicht\, dass Filmwissenschaftler*innen sich stärker am Verha
 lten von Filmvorführer*innen orientieren sollten. Indem Letztere die Chron
 ik und den Zustand analoger Filmkopien betrachten\, können sie sich neben 
 der Interpretation von kinematografischen Werken auch an die Erforschung i
 hrer Produktions- und Vorführzusammenhänge herantasten. Dieser Ansatz erfo
 rdert eine Untersuchung der »negativ belegten Plätze in den Verwertungskre
 isläufen« dieser Filme.Diese Fallstudie veranschaulicht das Modell von int
 ersektionaler Filmbewahrungsarbeit. Sie weist auf die Gefahren hin\, die e
 ntstehen\, wenn Filmemacher*innen von den Prozessen der Archivierung\, des
  Verleihs und der Kontextualisierung ihrer in Deutschland gedrehten Werke 
 ausgeschlossen werden.In englischer Sprache
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 hen Kinemathek aufbewahrte 35-mm-Kopie von Kinyanjuis DFFB-Abschlussfilm ›
 Der Kampf um den heiligen Baum‹ von 1995 zu untersuchen. Mithilfe eines ›p
 rojektionswissenschaftlichen‹ Ansatzes sollte das Verhältnis zwischen Arch
 iven und dem Schwarzen deutschen Kino verbessert werden. In dem Workshop\,
  an dem die Regisseurin\, der Filmvorführer Florian Höhensteiger und zehn 
 weitere Personen teilnahmen\, wurden die 35-mm-Filmrollen begutachtet und 
 ›gelesen‹\, um die Vorführgeschichte zu enthüllen.Der Filmprofessor und Ku
 rator Gabriel Menotti vertritt die Ansicht\, dass Filmwissenschaftler*inne
 n sich stärker am Verhalten von Filmvorführer*innen orientieren sollten. I
 ndem Letztere die Chronik und den Zustand analoger Filmkopien betrachten\,
  können sie sich neben der Interpretation von kinematografischen Werken au
 ch an die Erforschung ihrer Produktions- und Vorführzusammenhänge herantas
 ten. Dieser Ansatz erfordert eine Untersuchung der »negativ belegten Plätz
 e in den Verwertungskreisläufen« dieser Filme.Diese Fallstudie veranschaul
 icht das Modell von intersektionaler Filmbewahrungsarbeit. Sie weist auf d
 ie Gefahren hin\, die entstehen\, wenn Filmemacher*innen von den Prozessen
  der Archivierung\, des Verleihs und der Kontextualisierung ihrer in Deuts
 chland gedrehten Werke ausgeschlossen werden.In englischer Sprache
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