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DESCRIPTION:›Cyankali‹ erzählt vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise
  die Geschichte der Büroangestellten Hete: Sie wird von ihrem Verlobten Pa
 ul\, einem Fabrikarbeiter\, schwanger. Zunächst möchte sie trotz ihrer pre
 kären wirtschaftlichen Situation das Baby bekommen. Als Paul und seine Kol
 leg*innen für einen höheren Lohn kämpfen\, verliert er jedoch seine Arbeit
  und Hete sieht sich gezwungen\, das Kind abzutreiben. Nach Paragraph 218 
 ist ein Schwangerschaftsabbruch verboten\, weshalb Hete von den Ärzten abg
 ewiesen wird. Bei einer ›Engelsmacherin‹ – einer Frau\, die illegale Abtre
 ibungen vornimmt – erhält sie dann das titelgebende Zyankali … Ein Film üb
 er die tödlichen Risiken von Schwangerschaftsabbrüchen in der Weimarer Rep
 ublik und eine scharfe Anklage gegen das Abtreibungsverbot sowie gegen die
  Existenznot im Arbeiter*innenmilieu. Der öffentliche Einsatz für das Abtr
 eibungsrecht wurde in der Weimarer Republik erstmals möglich und blieb doc
 h riskant: ›Cyankali‹ löste heftige Kontroversen bei der Zensurstelle und 
 beim Publikum aus. Die Zulassung des Films wurde wiederholt verhandelt\, a
 uch noch\, als er bereits wochenlang über die Leinwände flimmerte.D 1930\,
  Regie: Hans Tintner\, 91 min\, OF (teils stumm) meUMusik: Paul RittelBegr
 üßung durch Heleen Gerritsen (Künstlerische Direktorin\, Deutsche Kinemath
 ek)In deutscher und englischer SpracheKuratorische Eröffnung von Elisa Joc
 hum (Leiterin des Filmarchivs und kuratorische Leiterin des Festivals\, De
 utsche Kinemathek)In englischer Sprache
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