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DESCRIPTION:Die unwahrscheinliche\, aber wahre Geschichte eines Hochstapler
 s. Douglas Street aus Michigan gibt sich – wie ein Chamäleon – als Zeitsch
 riftenreporter\, Ivy-League-Student\, Chirurg und Firmenanwalt aus und kle
 ttert so erfolgreich die sozioökonomische Karriereleiter der Reagan-Ära hi
 nauf. Der die Themen ›Race‹\, Klasse und Leistungsgesellschaft verhandelnd
 e Film ist beißend komisch und zugleich ästhetisch verschmitzt. Wendell B.
  Harris Jr. führte Regie\, schrieb das Drehbuch und spielte selbst die Hau
 ptrolle in der finanziell prekären Produktion\, die von der Familie Harris
  und anderen Schwarzen Investor*innen finanziert wurde. Obwohl der Film au
 f dem Sundance-Festival von der Kritik gefeiert wurde und den Großen Preis
  der Jury gewann\, fand ›Chameleon Street‹ nie einen Verleih. Harris konnt
 e das Geld\, um seine Investoren auszuzahlen\, nicht wieder hereinholen. E
 s ist längst überfällig\, dass der vom Magazin ›Sight & Sound‹ als »versch
 ollenes Meisterwerk des Schwarzen amerikanischen Kinos« bezeichnete Film s
 einen rechtmäßigen Platz in der Geschichte des Independent-Kinos einnimmt.
 USA 1989\, Regie: Wendell B. Harris Jr.\, 94 min\, OFEinführung: Yaël Halb
 ron (Revenante Films)
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=TEXT/HTML:Die unwahrscheinliche\, aber wahre Geschichte 
 eines Hochstaplers. Douglas Street aus Michigan gibt sich – wie ein Chamäl
 eon – als Zeitschriftenreporter\, Ivy-League-Student\, Chirurg und Firmena
 nwalt aus und klettert so erfolgreich die sozioökonomische Karriereleiter 
 der Reagan-Ära hinauf. Der die Themen ›Race‹\, Klasse und Leistungsgesells
 chaft verhandelnde Film ist beißend komisch und zugleich ästhetisch versch
 mitzt. Wendell B. Harris Jr. führte Regie\, schrieb das Drehbuch und spiel
 te selbst die Hauptrolle in der finanziell prekären Produktion\, die von d
 er Familie Harris und anderen Schwarzen Investor*innen finanziert wurde. O
 bwohl der Film auf dem Sundance-Festival von der Kritik gefeiert wurde und
  den Großen Preis der Jury gewann\, fand ›Chameleon Street‹ nie einen Verl
 eih. Harris konnte das Geld\, um seine Investoren auszuzahlen\, nicht wied
 er hereinholen. Es ist längst überfällig\, dass der vom Magazin ›Sight &am
 p\; Sound‹ als »verschollenes Meisterwerk des Schwarzen amerikanischen Kin
 os« bezeichnete Film seinen rechtmäßigen Platz in der Geschichte des Indep
 endent-Kinos einnimmt.USA 1989\, Regie: Wendell B. Harris Jr.\, 94 min\, O
 FEinführung: Yaël Halbron (Revenante Films)
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