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DESCRIPTION:Buchvorstellung & KurzfilmprogrammDr. Stephanie Werder: ›Nerven
 kitzelmaschine. Frühes Kino und Nervositätsdiskurs in Deutschland‹Wie wirk
 te das frühe Kino auf die Nerven? Und warum galt es zu Beginn des 20. Jahr
 hunderts zugleich als Gefahr und als aufregende Attraktion?In ihrem Buch ›
 Nervenkitzelmaschine‹ untersucht Stephanie Werder\, wie eng die öffentlich
 e Wahrnehmung des neuen Mediums Kino mit dem damaligen Diskurs über Nervos
 ität verbunden war. Um 1900 veränderten technischer Fortschritt\, Großstad
 tleben und ein immer schnellerer Alltag die Wahrnehmung der Menschen. Neur
 asthenie galt als typische »Modekrankheit« dieser Zeit – und inmitten in d
 ieser nervösen Atmosphäre etablierte sich das Kino.Mit Blick auf Deutschla
 nd zeigt Werder\, wie Vorstellungen von Nervosität ab etwa 1907 die Debatt
 en über Film prägten. Besonders in den 1910er-Jahren galt das Kino als Med
 ium mit starken Wirkungen auf die Nerven. Dabei standen sich gegensätzlich
 e Positionen gegenüber: Die Kinoreformbewegung kritisierte das kommerziell
 e Kino als gefährliche »Nervenkitzelmaschine«. Branchenzeitschriften wiede
 rum warben gerade mit der intensiven Wirkung der Filme.Die Studie verbinde
 t filmwissenschaftliche\, medizin- und wissensgeschichtliche sowie diskurs
 historische Perspektiven und erschließt zahlreiche bislang wenig beachtete
  Quellen.Ein Kurzfilmprogramm ergänzt die Buchvorstellung und macht die Fi
 lmkultur der Zeit auf der Leinwand erfahrbar.Zu GastDr. Stephanie Werder s
 tudierte Germanistik\, Filmwissenschaft und Anglistik an der Universität Z
 ürich. Ihr Buch basiert auf ihrer Dissertation am Seminar für Filmwissensc
 haft der Universität Zürich\, die im Rahmen des Schweizer Nationalen Forsc
 hungsschwerpunkts »Mediality« entstand. Heute arbeitet sie als Kinoleitung
 sassistentin im Programmkino Cameo in Winterthur.Moderation: Karin Herbst-
 Meßlinger (Deutsche Kinemathek) 
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 n Deutschland‹Wie wirkte das frühe Kino auf die Nerven? Und warum galt es 
 zu Beginn des 20. Jahrhunderts zugleich als Gefahr und als aufregende Attr
 aktion?In ihrem Buch ›Nervenkitzelmaschine‹ untersucht Stephanie Werder\, 
 wie eng die öffentliche Wahrnehmung des neuen Mediums Kino mit dem damalig
 en Diskurs über Nervosität verbunden war. Um 1900 veränderten technischer 
 Fortschritt\, Großstadtleben und ein immer schnellerer Alltag die Wahrnehm
 ung der Menschen. Neurasthenie galt als typische »Modekrankheit« dieser Ze
 it – und inmitten in dieser nervösen Atmosphäre etablierte sich das Kino.M
 it Blick auf Deutschland zeigt Werder\, wie Vorstellungen von Nervosität a
 b etwa 1907 die Debatten über Film prägten. Besonders in den 1910er-Jahren
  galt das Kino als Medium mit starken Wirkungen auf die Nerven. Dabei stan
 den sich gegensätzliche Positionen gegenüber: Die Kinoreformbewegung kriti
 sierte das kommerzielle Kino als gefährliche »Nervenkitzelmaschine«. Branc
 henzeitschriften wiederum warben gerade mit der intensiven Wirkung der Fil
 me.Die Studie verbindet filmwissenschaftliche\, medizin- und wissensgeschi
 chtliche sowie diskurshistorische Perspektiven und erschließt zahlreiche b
 islang wenig beachtete Quellen.Ein Kurzfilmprogramm ergänzt die Buchvorste
 llung und macht die Filmkultur der Zeit auf der Leinwand erfahrbar.Zu Gast
 Dr. Stephanie Werder studierte Germanistik\, Filmwissenschaft und Anglisti
 k an der Universität Zürich. Ihr Buch basiert auf ihrer Dissertation am Se
 minar für Filmwissenschaft der Universität Zürich\, die im Rahmen des Schw
 eizer Nationalen Forschungsschwerpunkts »Mediality« entstand. Heute arbeit
 et sie als Kinoleitungsassistentin im Programmkino Cameo in Winterthur.Mod
 eration: Karin Herbst-Meßlinger (Deutsche Kinemathek)&nbsp\;
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