Veranstaltungen 2018 – Rückblick

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

8. Juli 2018, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

5. Juli 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

1. Juli 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Helmut Dietl am Set von SCHTONK! (D 1992, Regie: Helmut Dietl), Foto: Neue Constantin Film, Quelle: Deutsche Kinemathek

 „Logisch!“ – Ein Abend für Helmut Dietl
Eröffnung der Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“

Do, 28. Juni, 19 Uhr

Veranstaltungsraum, 4. OG
Mit Tamara Dietl, Michaela May, Karin Rocholl und weiteren Gästen. Moderation: Klaudia Wick

Als großen „Filmkünstler, der vor allem und lichterloh für seine Arbeit brennt“, beschrieb ihn die Präsidentin der Deutschen Filmakademie Iris Berben und machte Helmut Dietl zum Ehrenpreisträger 2014. Für das Publikum sichtbar wurde diese Liebe durch seine erfolgreichen Serien und Kinoklassiker. Wie sein Werk entstand und sich weiterentwickelte, dokumentiert der umfangreiche Nachlass, den Tamara Dietl der Deutschen Kinemathek übergeben hat. Mit einem Gesprächsabend über das Wirken des Autors, Regisseurs und Produzenten Helmut Dietl wurde die Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“ eröffnet.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

24. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


SILVERSON (BRD 1974, Regie: Falk Harnack) © ZDF / Manfred Durniok

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“
Der Regisseur Falk Harnack

SILVERSON (BRD 1974, Regie: Falk Harnack)

19. Juni 2018, 20 Uhr
23. Juni 2018, 18 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Das Drehbuch zu SILVERSON schrieb der Schauspieler, Regisseur und Autor Konrad Wagner. Ursprünglich wollte er den Film auch selbst inszenieren, übergab die Regie dann aber aus gesundheitlichen Gründen kurz vor Drehbeginn an den befreundeten Falk Harnack. Die Geschichte hatte Wagner einem Traum entnommen: In einem Dubliner Lokal will sich der berühmte Clown Silverson erschießen, wird daran jedoch gehindert, wodurch er versehentlich einen reichen Reeder tötet. Ein Zeitungsfotograf vermutet bald, Silverson habe dessen Tod in Wahrheit geplant und findet dafür immer mehr Indizien. Zwischen ihm und dem Clown beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel.

Eintritt frei

 


Abschlussveranstaltung des Filmvermittlungsprojekts „Jugend filmt”

ICH HAB’S DOCH GESEHEN (D 2018)

19. Juni 2018, 17.30 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Auch 2018 hatte sich eine Klasse der Katholischen Schule Liebfrauen am europäischen Austausch-Filmbildungsprogramm „Jugend filmt” beteiligt. Entstanden ist dabei dieses Jahr der Kurzfilm ICH HAB’S DOCH GESEHEN, den die jungen Filmemacher neben einer Auswahl von Filmen anderer Teilnehmer präsentierten und referierten. Weitere Informationen unter arsenal-berlin.de.

Eintritt frei

 


LEBENSGESCHICHTE DES BERGARBEITERS ALPHONS S. (BRD 1978, Regie: Christoph Hübner, Gabriele Voss)

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
LEBENSGESCHICHTE DES BERGARBEITERS ALPHONS S. (BRD 1978, Regie: Christoph Hübner, Gabriele Voss)

18. Juni 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

1978 entstand das viereinhalbstündige Porträt des Bergarbeiters Alphons S. Ein damals noch ungewöhnliches Oral-History-Projekt, mit einfachen technischen Mitteln realisiert, das „den Menschen rundherum ernst nimmt mit seiner ganzen Lebensgeschichte, in seiner ganzen Art zu denken, zu sprechen, sich zu äußern“, so die Regisseure Christoph Hübner und Gabriele Voss. Alphons Stiller berichtet in dieser mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneten Dokumentation über seine Kindheit und Jugend, seine Zeit im Deutschland der 1920er-Jahre, als Anarchist und Linkssozialist, vor allem aber als kluger und wacher Zeitzeuge der Alltagsgeschichte in den Jahren 1906 bis 1939. LEBENSGESCHICHTE DES BERGARBEITERS ALPHONS S. (BRD 1978) wurde nun restauriert und digitalisiert und steht als DCP im Verleih der Deutschen Kinemathek zur Verfügung. Anlässlich des Erscheinens der DVD stellte Christoph Hübner drei Episoden aus dem Achtteiler vor.
Zu Gast: Christoph Hübner

Eintritt: 8 Euro

 


Öffentliche Themenführung durch die Ständige Ausstellung

„Ikone Marlene Dietrich“

17. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

10. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


HORTOBAGY (Ungarn 1936, Regie: Georg Höllering) Buchvorstellung und Filmvorführung

Buchvorstellung mit Filmvorführung
HORTOBAGY (HU 1936, Regie: Georg Höllering)

8. Juni 2018, 19 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Als der ungarische Film HORTOBAGY Anfang 1938 in der Berliner „Kurbel“ Premiere hatte, überschlugen sich einige Publizisten vor Begeisterung und verglichen ihn mit Flahertys NANOOK OF THE NORTH (USA 1922). Über zwei Jahre hatte Georg Höllering an seinem mit Spielszenen angereicherten Kulturfilm unter schwierigen Bedingungen in der ungarischen Steppe gearbeitet. In Ungarn stieß sich die Zensur an einigen Passagen, etwa an direkten Szenen von der Geburt eines Fohlens. Beinah unverändert konnte er hingegen in Deutschland gezeigt werden – im Verleih der Degeto-Kulturfilm GmbH. Diese „Deutsche Gesellschaft für Ton und Bild“ existierte seit 1929 und hatte sich der Förderung des Kulturfilms verschrieben. Erst am Ende der 1950er-Jahre veränderte sich der Charakter der Degeto vollständig, als die ARD sie zu ihrem zentralen Instrument für die Filmbeschaffung für das Fernsehprogramm machte. Rolf Aurich erzählt in seinem Buch Die Degeto und der Staat. Kulturfilm und Fernsehen zwischen Weimar und Bonn (edition text + kritik) von den ersten drei Jahrzehnten der Degeto-Geschichte. Der ungarische Filmwissenschaftler András Szekfü hat sich intensiv mit Georg Höllering und seinem Film HORTOBAGY (HU 1936) beschäftigt.

Gäste: András Szekfü und Rolf Aurich

Eintritt 5 Euro

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

7. Juni 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

3. Juni 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


BRIGITTA (D 1994, Regie: Dagmar Knöpfel)

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
BRIGITTA (D 1994, Regie: Dagmar Knöpfel)

28. Mai 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Auf seiner Reise durch die ungarische Puszta lernt ein junger Maler eine geheimnisvolle Reiterin kennen. Sie scheint in mysteriöser Weise mit dem Major Murai in Verbindung zu stehen, mit dem der Maler befreundet ist und auf dessen Gut er zu Gast ist. Auf seinen Streifzügen durch die Natur lernt er nicht nur Land und Leute kennen, sondern nach und nach auch die Geschichte von Brigitta und dem Major, eine Geschichte über verletzte Liebe, Trennung und Wiederannäherung. Dagmar Knöpfels Verfilmung einer Novelle von Adalbert Stifter wartet mit großartigen Schwarz-Weiß-Bildern auf, die die ruhige Atmosphäre der literarischen Vorlage stimmig einfangen. BRIGITTA (D 1994) steht seit kurzem im Filmverleih der Deutschen Kinemathek als digitale Kopie zur Verfügung.
Zu Gast: Dagmar Knöpfel

Eintritt: 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

27. Mai 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

20. Mai 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


EIN FALL FÜR HERRN SCHMIDT BRD 1971, Regie: Falk Harnack © ZDF / Arthur Grimm

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“
Der Regisseur Falk Harnack

EIN FALL FÜR HERRN SCHMIDT (BRD 1971, Regie: Falk Harnack)

19. Mai 2018, 18 Uhr
20. Mai 2018, 18 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die von dem Filmkritiker Jan Gympel initiierte Reihe zeigt Programme aus der Mediathek Fernsehen der Deutschen Kinemathek und macht so einen weitgehend vergessenen Teil deutscher Filmgeschichte der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich. Die Spielfilme aus den Archiven der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender liefen meist nur im Fernsehen. Die Arbeiten teils prominenter Regisseure und Autoren entstanden in den 1960er- und 1970er- Jahren, als die Rundfunkanstalten zugleich ein Experimentierfeld für Nachwuchsfilmemacher boten. Im zweiten Quartal 2018 zeigt das Zeughauskino drei Fernsehfilme, die unter der Regie von Falk Harnack (1913–1991) entstanden.

Wolfdietrich Schnurre (1920–1989) war nicht nur einer der wichtigsten Schriftsteller der jungen Bundesrepublik, sondern auch einer der vielseitigsten. Ein Fall für Herrn Schmidt entstand zunächst als Kurzgeschichte, die der Berliner in zwei Fassungen veröffentlichte. Er entwickelte daraus ein Hörspiel und schließlich ein Drehbuch: Der Privatdetektiv Schmidt wird in die Provinz geschickt. Dort ist ein halbwüchsiger Junge verschwunden. Schmidt stößt zunächst im gesamten Dorf auf eine Mauer des Schweigens, findet aber bald Näheres über das Schicksal des bei Pflegeeltern lebenden Jungen heraus. Am Ende steht der Ermittler vor der Frage, ob er das Richtige tun oder seine Pflicht erfüllen soll.

Eintritt frei

 


Programme für Kinder und Grundschulen am Museum für Film und Fernsehen

Vom frühen Kino bis zum animierten Film
Programm für Grundschullehrer/-innen

16. Mai 2018, 16.30 Uhr (Dauer: 90 Minuten)

Die Veranstaltung ermöglichte Grundschullehrer/-innen Einblicke in das Bildungsprogramm der Deutschen Kinemathek. Nach einem kurzen geführten Ausstellungsrundgang zum Thema „Trickfilm und Filmtechnik“ bestand für alle Teilnehmer/-innen die Gelegenheit, selbst die Trickbox auszuprobieren.

Anmeldung erforderlich über den Museumsdienst Berlin:
Tel. + 49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte.berlin
Teilnahme kostenfrei

 


Internationaler Museumstag 2018, Familienführung Trick und Technik

Internationaler Museumstag 2018
Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“

13. Mai 2018

12 Uhr: Familienführung „Trick und Technik“
Wieso bewegen sich Bilder in Kino und Fernsehen? Wann lernten die Bilder sprechen und welche Tricktechniken wurden früher im Film verwendet?
Eintritt frei

14 Uhr: Öffentliche Führung inklusive Tastführung Blinde und sehende Filmenthusiasten entdeckten gemeinsam die Welt des bewegten Bildes.
Eintritt frei

Ganztägig freier Eintritt in das Museum für Film und Fernsehen

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

6. Mai 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

3. Mai 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


IM LAND MEINER ELTERN (BRD 1981, Regie: Jeanine Meerapfel), Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
IM LAND MEINER ELTERN (BRD 1981, Regie: Jeanine Meerapfel)

30. April 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

„Wenn es Hitler nicht gegeben hätte, wäre ich ein deutsch-jüdisches Kind geworden, mehr deutsch als jüdisch, geboren in einem kleinen süddeutschen Dorf. Aber ich bin in Argentinien geboren, meine Muttersprache ist Spanisch. 1960 kam ich nach Deutschland.“ Dies ist Jeanine Meerapfels Ausgangssituation, von der aus sie ihre Suche nach möglichen Wurzeln ihrer eigenen jüdischen Identität beginnt, eine Suche, die immer wieder konfrontiert wird mit der deutschen Realität, die sie vorfindet. Durch die Augen der zehnjährigen Anna Levine sehen gewohnte Dinge plötzlich anders aus, sie werden deutlicher. Die WDR-Produktion IM LAND MEINER ELTERN (BRD 1981) ist zugleich ein privates Tagebuch und Spiegel der gesellschaftlichen Realität in der Bundesrepublik Deutschland. Der sehr persönliche Film war erstmals in der digital restaurierten Fassung zu sehen und bildete den Auftakt zu einer Werkschau, die das Bundesplatz-Kino ab 6. Mai der Filmemacherin anlässlich ihres 75. Geburtstages widmet.
Anschließend Filmgespräch mit Jeanine Meerapfel

Eintritt: 8 Euro

Filmprogramm der Werkschau (6. Mai bis 14. Juni) im Bundesplatz-Kino: www.bundesplatz-kino.de

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

29. April 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Elfriede Jelinek. Eine Partie Dame

Lesung und Gespräch

23. April 2018, 19 Uhr

Österreichisches Kulturforum Berlin, Stauffenbergstraße 1, 10785 Berlin

Im kulturellen Schmelztiegel Wien während des Ost-West-Konflikts begegnet Andzrej, polnischer Jude, Kommunist und Kopf eines Agentenrings, der Studentin Lisa. Sie stürzen sich in eine Amour fou. 1980 schrieb Elfriede Jelinek dieses Drehbuch, Rainer Boldt wollte Regie führen, Helmut Wietz produzieren. Serge Gainsbourg und Tilda Swinton waren als Hauptdarsteller ins Auge gefasst. Doch der Film wurde nie gedreht. Umso spannender liest sich das Buch, das Wolfgang Jacobsen und Helmut Wietz nun herausgeben: Sie berichteten im Gespräch über die Produktionshintergründe.

Aus dem Drehbuch lasen die Schauspielerin Iris Becher und ihr Kollege Harald Schrott.

Anmeldung efolgt unter: www.kulturforumberlin.at/anmeldung
Tel. +49 (0)30 20287-114

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

22. April 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Die Ufa – Geschichte einer Marke“

19. April 2018, 18 Uhr

Anmeldung am Veranstaltungstag an der Museumskasse, Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

15. April 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


UNWIEDERBRINGLICH  BRD 1968, Regie: Falk Harnack © ZDF / Arthur Grimm

Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“
Der Regisseur Falk Harnack

UNWIEDERBRINGLICH (BRD 1968, Regie: Falk Harnack)

8. April 2018, 17.30 Uhr
11. April 2018, 20 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Die von dem Filmkritiker Jan Gympel initiierte Reihe zeigt Programme aus der Mediathek Fernsehen der Deutschen Kinemathek und macht so einen weitgehend vergessenen Teil deutscher Filmgeschichte der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich. Die Spielfilme aus den Archiven der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender liefen meist nur im Fernsehen. Die Arbeiten teils prominenter Regisseure und Autoren entstanden in den 1960er- und 1970er-Jahren, als die Rundfunkanstalten zugleich ein Experimentierfeld für Nachwuchsfilmemacher boten. Im zweiten Quartal 2018 zeigt das Zeughauskino drei Fernsehfilme, die unter der Regie von Falk Harnack (1913–1991) entstanden.

 

Mit UNWIEDERBRINGLICH verfilmte Harnack den um 1860 im noch dänisch beherrschten Schleswig angesiedelten gleichnamigen Roman von Theodor Fontane. Er erzählt die Geschichte einer Ehe zwischen Partnern, die einander lieben, aber nicht zueinander passen: dem heiteren, weltoffenen, aber auch etwas leichtfertigen Grafen und seiner sittenstrengen, frommen, charakterfesten Frau. Als der Gutsbesitzer aus der Provinz ohne seine Gattin, die das Treiben am Hofe hasst, nach Kopenhagen reist, um seinen Dienst als Kammerherr einer Prinzessin anzutreten, kommt es dort zu einem Seitensprung mit einer deutlich jüngeren Frau, die der Graf schließlich heiraten will.

„Aus dem Fernseharchiv“ ist eine Kooperation zwischen der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und dem Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Die Ufa – Geschichte einer Marke“

8. April 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

5. April 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


LES TULIPES (F 1907, Regie: Segundo de Chomón)

Osterferienprogramm
Zauberei! Eine Reise in die trickreiche Geschichte des Films

4. April 2018 12 bis 14 Uhr
Studio, 1. OG

Film und Zauberei sind nahe Verwandte, beide machen Außerordentliches möglich: Unbelebtes wird lebendig, Gegenstände bewegen sich wie von Zauberhand, Übersinnliches wird sichtbar. Bereits in der Anfangszeit der Kinematografie wurde mit Tricks gearbeitet, und bis heute gehört das Zaubern mit Bildern zum Filmemachen. Die Teilnehmer erfuhren in der Ständigen Ausstellung, wie Filmtechnik und Filmtrick früher funktionierten und schauten sich im Anschluss ein Programm mit Beispielen aus mehr als 100 Jahren trickreicher Filmgeschichte an.

Für Kinder ab 8 Jahren, auch Eltern waren herzlich willkommen.
Anmeldung erforderlich über den Museumsdienst Berlin:
Tel. + 49 (0)30 247 49-888
museumsinformation@kulturprojekte.berlin
Teilnahme kostenfrei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung
Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

1. April 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


 

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946–1989

ALICE IN DEN STÄDTEN
(BRD 1974, Regie: Wim Wenders)

29. März 2018, 20 Uhr
31. März 2018, 20.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

In ALICE IN DEN STÄDTEN wird das Roadmovie von der amerikanischen Weite in das deutsche Ruhrgebiet verlegt. Der Fotograf Philipp Winter kehrt nach einer Reise aus Amerika enttäuscht nach Deutschland zurück. Mit dem Mädchen Alice, die von ihrer Mutter am Flughafen zurückgelassen wurde, beginnt er die unmögliche Suche nach dem Haus ihrer Großmutter, von dem nur ein Name – Wuppertal –, ein Foto und das Bild in der Erinnerung existieren. In dem vielleicht unbeschwertesten Film von Wim Wenders bedingt die Figur des Kindes auch die spielerische Haltung der Regie: Ohne vorab geschriebenes Drehbuch, begibt sich Wenders mit seinen Figuren auf eine Reise, um die Gegend seiner eigenen Kindheit neu zu entdecken.

Eintritt: 5 Euro

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

IM FAHRWASSER (BRD 1971, Regie: Georg Tressler)

28. März 2018, 20 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

IM FAHRWASSER (BRD 1971, Regie: Georg Tressler)

25. März 2018, 18.30 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


SABINE KLEIST, 7 JAHRE, DDR 1982, Regie: Helmut Dziuba © DEFA-Stiftung / Siegfried Skoluda

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946–1989

SABINE KLEIST, 7 JAHRE
(DDR 1982, Regie: Helmut Dziuba)

25. März 2018, 15 Uhr
31. März 2018, 18.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

„Ich will nicht“ – schreit Sabine der geliebten Erzieherin entgegen, als diese zum Abschied im Kinderheim gefeiert wird. Kurze Zeit später reißt sie Bilder von den Wänden, zerschlägt eine Scheibe und reißt aus. Während die anderen Sabine suchen, thront sie schon auf einem Pferd und reitet im Tross eines Zirkus die nächtliche Leipzigerstraße entlang. Eine zweitägige Reise durch die Stadt Berlin hat begonnen. SABINE KLEIST, 7 JAHRE zeigt seine Hauptfigur als eine Rebellin, die um Liebe und einen Platz in der Gesellschaft kämpft. Die Perspektive des Kindes vermittelt ein Kaleidoskop des Alltags im Ostberlin der 1980er-Jahre.

Eintritt: 5 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

25. März 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


DIE REISE NACH SUNDEVIT, DDR 1966, Regie Heiner Carow © DEFA–Stiftung / Horst Blümel

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946–1989

DIE REISE NACH SUNDEVIT (DDR 1966, Regie: Heiner Carow)
Vorfilm: WENN ICH ERST ZUR SCHULE GEH' … (DDR 1962, Regie: Winfried Junge)

24. März 2018, 15 Uhr
27. März 2018, 20 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Zur Blütezeit des amerikanischen Roadmovies drehte Heiner Carow mit DIE REISE NACH SUNDEVIT einen Kinderfilm, in der die Hauptfigur Tim zu Fuß und per Anhalter, mit dem Fahrrad, dem Fuhrwerk, dem Auto und schließlich sogar einem Kettenpanzer entlang der Ostsee reist. Tim, Sohn eines Leuchtturmwärters und in den Ferien allein, beschließt, einer Gruppe von Pionieren in ein Ferienlager nach Sundevit zu folgen. Als er zuvor noch einem Freund im Dorf helfen möchte und an eine Reihe weiterer hilfesuchender Erwachsener gerät, verpasst er die Abreise mit den Pionieren. Kurzentschlossen bricht er alleine auf, um ihnen zum Fähranleger nachzufolgen.

Eintritt: 5 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

18. März 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


  PEPPERMINT FRIEDEN BRD 1983, Regie: Marianne Rosenbaum © Nourfilm  BÜBCHEN BRD 1969, Regie: Roland Klick © Hans Höhn  IRGENDWO IN BERLIN D, (Ost) 1946, Regie Gerhard Lamprecht © DEFA-Stiftung / Kurt Wunsch

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

IRGENDWO IN BERLIN (D (Ost) 1946, Regie: Gerhard Lamprecht)

17. März 2018, 19 Uhr
24. März 2018, 19 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

In der Nachkriegszeit spielen Kinder Krieg in den Trümmern Berlins. Sie tauschen dafür Lebensmittel gegen Feuerwerkskörper. Ihr Spiel ist Ausdruck einer von Krieg und Zerstörung traumatisierten Gesellschaft, der die (männlichen) Leitbilder verloren gegangen sind: Willis Vater ist gefallen, Gustavs Vater kehrt depressiv aus dem Krieg zurück, und korrupte Geschäftemacher, wie Dieb Waldemar, treiben ihr Unwesen. Wie weit werden die Kinder in ihren Spielen gehen? Wann werden sie das Spielen aufgeben, um sich der Zukunft zuzuwenden? Wie viele andere Filme aus Nachkriegszeiten verkörpern Kinderfiguren in IRGENDWO IN BERLIN die Traumata der Vergangenheit und das Versprechen auf einen Neubeginn.

Eintritt: 5 Euro

 


DIE LETZTEN JAHRE DER KINDHEIT, BRD 1979, Regie Norbert Kückelmann Foto: Gerhard Gundel / Deutsche Kinemathek

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

DIE LETZTEN JAHRE DER KINDHEIT (BRD 1979, Regie: Norbert Kückelmann)

16. März 2018, 18.30 Uhr
22. März 2018, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Der Film schildert die Odyssee eines straffälligen Kindes durch Institutionen der Verwahrung: Jugendstrafanstalt, Psychiatrie, Gefängnis. Gedreht an Originalschauplätzen und mit Vertretern der Institutionen, die vor der Kamera ihre gegensätzlichen Positionen vertreten, zeichnet Kückelmann, der selbst als Anwalt tätig war, ein differenziertes Bild des Umgangs mit delinquenten Jugendlichen in der BRD der 1970er-Jahre. Die sensible Kameraarbeit von Jürgen Jürges verleiht dem Freiheitsdrang des Kindes und seinen Begrenzungen in Räumen und Landschaften Ausdruck.

Eintritt: 5 Euro

 


  DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL, I/D (West) 1948, Regie Roberto Rossellini, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke

Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL (I/D (West) 1948, Regie: Roberto Rossellini)

11. März 2018, 18 Uhr
16. März 2018, 21 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

1948 brachte Roberto Rossellini mit DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL den italienischen Neorealismus nach Deutschland und drehte mit einem Kind in der Hauptrolle einen der ersten Nachkriegsfilme, die die Frage nach der Verantwortung und Zukunft der Deutschen aufwerfen. In den Streifzügen des Jungen Edmund durch die Ruinenlandschaft des Nachkriegs-Berlins erschließt sich eine desolate Gesellschaft: Orgelmusik dringt aus zerbombten Kirchen, Menschen zerteilen auf offener Straße ein totes Pferd, Kinder spielen in Ruinen Fussball. Rossellini verzichtet auf die melodramatische Überhöhung des Geschehens. Stattdessen fordert die dokumentarische Kamera die Zuschauer heraus, mit eigenen Augen zu schauen und Stellung zu beziehen.

Eintritt: 5 Euro

 


Plakat der Ausstellung Die Ufa – Geschichte einer Marke

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
„Die Ufa – Geschichte einer Marke“

11. März 2018, 14 Uhr

 

Während des geführten Ausstellungsrundgangs wurde den Teilnehmer/-innen anhand von Highlight-Exponaten und Hintergrundinformationen vertiefte Einblicke in die Entwicklung der Ufa im Kontext deutscher Zeit- und Filmgeschichte vermittelt.

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


BÜBCHEN BRD 1969, Regie Roland Klick © Hans Höhn

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

BÜBCHEN (BRD 1969, Regie: Roland Klick)
Vorfilm: SILVO (BRD 1967, Regie: Helke Sander)

10. März 2018, 21 Uhr
15. März 2018, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Der zehnjährige Achim bringt im Spiel seine Schwester um und entsorgt die Leiche auf einer Mülldeponie. Als die Eltern von ihrer Party und die Babysitterin von der Spritztour mit ihrem Freund zurückkommen, beginnt eine fieberhafte Suche nach dem Kind, in der alle in erster Line versuchen, ihr Gesicht zu wahren. Der Debütfilm von Roland Klick stieß beim Start auf heftigen Widerstand und ist auch heute noch eine Herausforderung an die Zuschauer: Denn er stellt Vorstellungen von kindlicher Unschuld ebenso infrage, wie er auf psychologische Erklärungen verzichtet.

Eintritt: 5 Euro

 


KINDHEIT DDR 1987, Regie Siegfried Kühn © DEFA–Stifung / Eckhardt Hartkopf, Waltraut Pathenheimer

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

KINDHEIT (DDR 1987, Regie: Siegfried Kühn)

7. März 2018, 20 Uhr
10. März 2018 19 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Der neunjährige Alfons verbringt das letzte Kriegsjahr auf dem Bauernhof seiner Großmutter in Schlesien. Nach dem Tod ihres despotischen Mannes, verliebt sich diese in den Schausteller Nardini, der mit seinen Zirkus im Dorf gastiert und von den NS-Schergen bald verfolgt wird. Alfons vergöttert seine unkonventionelle, fantasiebegabte Großmutter, die die Hofwirtschaft fest im Griff hat, aber auch schon mal im Nachthemd auf den Dächern tanzt. Er wird zum Mitwisser der illegitimen Liebesbeziehung und muss sich zur zunehmenden Feindseligkeit der Dorfbewohner gegenüber den ‚Zigeunern’ verhalten. Die radikal subjektive Perspektive des Kindes motiviert eine märchenhaft-groteske Erzählung, in der die Fantasie sich mit der Realität vermischt und dem Unwesen des NS-Regimes mit Komik und Lebenslust begegnet wird.

Einführung am 10. März: Claus Löser

Zu Gast am 10. März: Siegfried Kühn

Eintritt: 5 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

4. März 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


DIE KINDER AUS NR. 67 [...] BRD 1980, Regie: Ursula Barthelmess, Werner Meyer, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

DIE KINDER AUS NR. 67 ODER HEIL HITLER, ICH HÄTT GERN 'N PAAR PFERDEÄPPEL … (BRD 1980, Regie: Ursula Barthelmess, Werner Meyer)

3. März 2018, 19.30 Uhr
18. März 2018, 15 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Paul und Erwin sind beste Freunde und gehören zu einer Bande von Kindern des Berliner Hinterhofs Nr. 67: Die beiden Fußballfans verdienen mit Gelegenheitsarbeiten Geld, um sich einen Fußball zu kaufen, kämpfen gegen die Hitlerjungen und veranstalten solidarische Hoffeste. Doch ihre Spiele werden zunehmend von den sozialen und politischen Entwicklungen überschattet, die auch die Freundschaft der Jungen auf die Probe stellt. Geprägt vom Berliner Dialekt und der unbändige Spielfreude der Kinderdarsteller, versetzt uns DIE KINDER AUS NR. 67 in die Zeit der 1930er-Jahre.

Gäste am 3. März: Renée Gundelach und Gisela Storch-Pestalozza

Eintritt: 5 Euro

 


DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER BRD 1980, Regie Helma Sander-Brahms, Quelle Deutsche Kinemathek

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER (BRD 1980, Regie: Helma Sanders-Brahms)

2. März 2018, 20.30 Uhr
4. März 2018, 18.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Aus der Perspektive der Tochter wird das Leben ihrer Mutter Lene in NS-Regime, Kriegs- und Nachkriegszeit erzählt. Der Film fragt nach der schuldhaften Verstrickung der gewöhnlichen Deutschen und rückt die alltäglichen Erfahrungen von Frauen ins Zentrum, die sich im Krieg emanzipierten und danach zurück an den Herd gedrängt wurden. In der Figur des Kindes wird die Ungleichzeitigkeit der Geschichte erfahrbar, die Kindheit zu Kriegszeiten als glückliche Beziehung zur Mutter erinnert. DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER thematisiert, was die Elterngeneration von ihren Erfahrungen und Traumata an die Nachfolgenden weitergibt: „Alles, was ich meiner Tochter an Erziehung geben kann, steckt in diesem Film.“ (Helma Sanders-Brahms)

Einführung am 2. März: Bettina Henzler

Eintritt: 5 Euro

 


PEPPERMINT FRIEDEN © Nourfilm

Filmreihe Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

Eröffnung der Filmreihe
PEPPERMINT FRIEDEN (BRD 1983, Regie: Marianne S. W. Rosenbaum)

1. März 2018, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Mr. Peppermint Frieden – so nennen die Kinder den amerikanischen Soldaten, der in ihrem bayrischen Dorf mit seinem ‚Amischlitten‘ vorfährt, Kaugummis verteilt und sich zum Stelldichein mit der Nachbarin trifft. Er verkörpert für sie in der Nachkriegszeit Frieden und Freiheit. Nachts aber träumt Maria davon, dass er wie ein Hase gejagt und in einen Ofen gesteckt wird. Und auch der Russe Ivan macht ihr Sorgen – wird er sich mit Mr. Peppermint versöhnen? Maria versucht sich einen Reim auf die schrecklichen Geheimnisse zu machen, von denen die Erwachsenen schweigen. PEPPERMINT FRIEDEN ist wohl der radikalste Versuch im deutschen Kino, die Geschichte aus der Perspektive eines Kindes zu erzählen: Schwarzweiße Szenen wechseln mit knallbunten Pop-Traumsequenzen, reale Ereignisse überlagern sich mit Motiven aus Märchen, Religion und Romantik.

Eintritt: 5 Euro

 


Buchvorstellung
Die Edelschau

1. März 2018, 19.30 Uhr
Wolf Kino, Weserstraße 59, 12045 Berlin

 

Alfred Edel war ein unvergleichlicher Schauspieler. Obendrein Redner, Philosoph, Mensch. Ein Abend mit Alfred Edel, Arnold Hau, Mr. Tremble, zwei Zaren, Milchkännchen und Fischstäbchen.

Hosts: Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen, Herausgeber von „Das Edelbuch“ (2004)

In Kooperation mit dem Verbrecher Verlag

Eintritt: 8 Euro / 7 Euro ermäßigt

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. März 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


DIE REISE NACH SUNDEVIT, DDR 1966, Regie Heiner Carow copyright DEFA-Stiftung, Horst Blümel

Filmreihe
Kinder-Spiele, Kinder-Blicke
Neue Perspektiven im deutschen Film, 1946-1989

1. bis 31. März 2018
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Das deutsche Nachkriegskino hat eine Reihe von Kinderfiguren hervorgebracht, die einen neuen, anderen Blick auf die Welt anbieten. Schon in den ersten, noch in den Ruinen der unmittelbaren Nachkriegszeit gedrehten Filmen wie z.B. DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL (I/D 1948, Regie: Roberto Rossellini) sind sie Kronzeugen für gesellschaftliche Defizite oder auch Utopien. Durch Kinderaugen lassen sich die Wirklichkeit mit ihren Missständen und den Nachwirkungen der Geschichte, aber auch der unmittelbare Alltag in ungewohnter Perspektive darstellen – auch in ästhetischer Hinsicht. Kinderblicke, so zeigt die Reihe mit zwölf Spielfilmen, sind von besonderem Reiz für ein Kino, das nach neuen Formen sucht, um der zeitgenössischen Lebensrealität Ausdruck zu verleihen. Dabei stehen bekannte Werke wie z.B. ALICE IN DEN STÄDTEN (BRD 1974, Regie: Wim Wenders) und DIE REISE NACH SUNDEVIT (DDR 1966, Regie: Heiner Carow) neben Wiederentdeckungen wie PEPPERMINT FRIEDEN (BRD 1983, Regie: Marianne S. W. Rosenbaum), BÜBCHEN (BRD 1968, Regie: Roland Klick) oder DIE LETZTEN JAHRE DER KINDHEIT (BRD 1979, Regie: Norbert Kückelmann). Viele der gezeigten Filme stammen aus dem Verleih der Deutschen Kinemathek, so auch DIE KINDER AUS NR. 67 (BRD 1980, Regie: Ursula Barthelmess, Werner Meyer), der erstmals in der digitalen Fassung präsentiert wird.
Die Filmreihe kann ab März 2018 im Filmverleih der Deutschen Kinemathek gebucht werden.

Eine Filmreihe kuratiert von Bettina Henzler, Leiterin des DFG-Projekts „Filmästhetik und Kindheit“ (Universität Bremen) in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek und dem Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums.

Weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt auf www.filmundkindheit.de (Bettina Henzler)

 


MEIN TOD IST NICHT DEIN TOD, D 2006, Regie Lars Barthel, copyright Chetna, Quelle ÖFilm

Filmreihe Filmspotting– Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
MEIN TOD IST NICHT DEIN TOD von Lars Barthel

26. Februar 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Ein Mann bekommt von seiner verstorbenen Frau einen mysteriösen Auftrag. Er soll ihre Asche in den Wind streuen, die er vor 15 Jahren in Indien vergraben hat. Seine Reise dorthin ist gleichzeitig auch eine Reise in die Vergangenheit ihrer Liebe. Eingebettet in diese fiktive Rahmenhandlung wird die reale Geschichte dieser Frau erzählt: ihre Ankunft in der DDR, ihr Leben dort als exotisch betrachtetes Wesen. An der Filmhochschule lernt sie einen Filmemacher kennen, sie heiraten und gehen mit ihrer gemeinsamen Tochter erst nach Indien, dann nach West-Berlin. Der biografische Dokumentarfilm von 2006 beschreibt die letzte, erträumte Begegnung zweier Liebender, bei der sich das Reich der Toten mit der Schönheit des Lebens vereint und versöhnt.

Zu Gast: Lars Barthel

Eintritt: 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

25. Februar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Kinderzeichnung von Volker Traub, etwa 1942, © Stiftung Deutsche Kinemathek, Nachlass Hans und Hedwig Traub

Berlinale: Blicke in die Archive
Hans Traub und sein „Wörterbuch des Films“

22. Februar 2018, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Der Film war zu Beginn der 1940er-Jahre noch zu jung, um bereits über ein größeres Schrifttum zu seiner Geschichte und den vielfältigen gesellschaftlichen, technischen oder ökonomischen Ausprägungen zu verfügen. An ein „Wörterbuch des Films“ machte sich während des Zweiten Weltkriegs indes der Zeitungs- und Filmwissenschaftler Hans Traub. Seit 1936 leitete er die Ufa-Lehrschau in Babelsberg, im Folgejahr wurde ihm die universitäre Lehrbefugnis entzogen, er galt den Nationalsozialisten als „Mischling zweiten Grades“. Mit seinem „Wörterbuch“ verfolgte Traub ein ehrgeiziges Projekt, doch Bombenkrieg und sein früher Tod 1943 verhinderten die Veröffentlichung. Als Fragment ist das Werk in den Sammlungen der Deutschen Kinemathek überliefert und erlaubt es, den Stand der damaligen deutschen Filmwissenschaft, aber auch ihre Beeinflussung durch nationalsozialistische Ideologie genauer einzuschätzen. Rainer Rother und Rolf Aurich stellten die jüngst erschienene Edition vor.

In deutscher Sprache

Eintritt frei

 


 

CHRISTIAN WAHNSCHAFFE, TEIL 1: WELTBRAND, Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

Berlinale-Retrospektive
Weimarer Kino – Restaurierungen der deutschen Filmarchive

19. Februar 2018, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Die Retrospektive „Weimarer Kino – neu gesehen“ zeigte mehrere aktuelle Restaurierungen aus deutschen Filmarchiven. Die Restauratorinnen und Restauratoren dieser digital restaurierten Fassungen präsentierten Ausschnitte aus ihrer Arbeit und diskutierten sie in einem Podiumsgespräch. Anke Mebold (Deutsches Filminstitut) bearbeitete den Bergfilm KAMPF UMS MATTERHORN, Anke Wilkening (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung) den lange Zeit nicht aufführbaren zweiteiligen Film Urban Gads CHRISTIAN WAHNSCHAFFE. Stefan Drößler, Leiter des Filmmuseums München, erstellte die eingefärbten Fassungen von OPIUM in Kooperation mit dem Filmmuseum Düsseldorf und ABWEGE in Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv Austria. Daniel Meiller, Filmrestaurator und Technischer Leiter Film in der Deutschen Kinemathek, sprach über die Herausforderungen bei der Bearbeitung von DIE UNEHELICHEN und DAS ALTE GESETZ.

Moderation: Martin Koerber.

In deutscher Sprache

Eintritt frei

 


Fritz Lang bei Dreharbeiten zum Film DIE FRAU IM MOND © BArch / Georg Pahl

Berlinale: Blicke in die Archive
Weimar – Die erste deutsche Demokratie

19. Februar 2018, 11 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Im Rahmen des Projekts „Weimar – Die erste deutsche Demokratie“ digitalisiert das Bundesarchiv eine Auswahl unterschiedlichster Quellen zur Geschichte der Weimarer Republik und macht sie ab Ende März 2018 in einem Internetportal zugänglich. Über einen Zeitraum von vier Jahren sollen etwa vier Millionen Digitalisate von Dokumenten, Fotos, Plakaten, Tonaufnahmen und vor allem von frühen Dokumentarfilmen entstehen. Durch die Fülle und Vielfalt des Materials wird eine neue Auseinandersetzung mit einer bedeutenden Epoche deutscher Geschichte ermöglicht. Dr. Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs, und Mitarbeiter/innen der Projektgruppe stellten das Quellenportal vor und präsentierten ausgewählte Film- und Tondokumente. Sie widmeten sich insbesondere Fragen und Überlegungen zur Strategie und zur technischen Umsetzung des Digitalisierungsvorhabens, zur Filmauswahl und zum Inhalt der Filme.

In deutscher Sprache

Eintritt frei

 


DER KATZENSTEG, Quelle Deutsche Kinemathek © W. Limot / Lichtenstein, Rudolf Krabe

Berlinale-Retrospektive
Die Vielfalt des Weimarer Kinos

18. Februar 2018, 18 Uhr
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Die Retrospektive 2018 stellte die Vielfalt des Weimarer Kinos ins Zentrum. Vor rund hundert Jahren begann eine der produktivsten und einflussreichsten Phasen des deutschen Filmschaffens, die dessen internationale Wahrnehmung bis heute prägt. Anlässlich der Retrospektive erschien im Bertz + Fischer Verlag die deutschsprachige Publikation „Weimarer Kino – neu gesehen“, in der sich renommierte Filmwissenschaftler/-innen und prominente Regisseur/-innen einer Vielzahl bisher wenig beachteter Aspekte des Weimarer Kinos widmen. Vier der Autor/-innen konzentrierten sich in einer Podiumsdiskussion auf die thematischen Schwerpunkte „Alltag“ und „Geschichte“: Prof. Dr. Ioana Crăciun, Annika Schaefer, Jörg Schöning und Dr. Philipp Stiasny stellten einige Filme aus dem Programm der Retrospektive vor und regten zu einer Neubetrachtung des Weimarer Kinos an.

Moderation: Kristina Jaspers

Eintritt frei

 


Plakat der Ausstellung Die Ufa – Geschichte einer MarkeÖffentliche Führung durch die Sonderausstellung
„Die Ufa – Geschichte einer Marke“

Berlinale-Spezial: Führung in Englisch

18. Februar 2018, 14 Uhr

 

Während des geführten Ausstellungsrundgangs wurden den Teilnehmer/-innen anhand von Highlight-Exponaten und Hintergrundinformationen vertiefte Einblicke in die Entwicklung der Ufa im Kontext deutscher Zeit- und Filmgeschichte vermittelt.

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Bruno Ganz © Wim Wenders Stiftung 2017

Berlinale Classics

A Work in Movement: The Restoration Works of the Wim Wenders Foundation

17. Februar 2018, 10.30 Uhr

Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

 

Wim Wenders präsentierte die Restaurierungsarbeit der 2012 gegründeten Wim Wenders Stiftung anhand von Beispielen aus DIE ANGST DES TORMANNS BEIM ELFMETER (BRD/A 1972), ALICE IN DEN STÄDTEN (BRD 1974) und DER HIMMEL ÜBER BERLIN (BRD/F 1987), dessen neue digitale Fassung im Rahmen der Berlinale Classics 2018 ihre Premiere feierte. Beleuchtet werden die jeweils unterschiedlichen Herausforderungen dieser Restaurierungen, bei denen nicht nur die Herstellungsgeschichte der einzelnen Filme, sondern auch ihre Sicherung sowie Rechtefragen zu bedenken waren. Im Mittelpunkt steht die Arbeit an Der Himmel über Berlin. Die Kombination von Schwarz-Weiß- und Farbaufnahmen hatte bei diesem Film seinerzeit mehrere zusätzliche Kopierschritte erforderlich gemacht, bevor als Ausgangsmaterial für Kinokopien ein Farbnegativ entstehen konnte. Wim Wenders erläuterte und veranschaulichte die während der digitalen Restaurierung 2017 getroffenen Entscheidungen.

In englischer Sprache

Eintritt frei

 


Plakat Berlinale-Retrospektive, Gestaltung Pentagram DesignBerlinale-Retrospektive
Weimarer Kino – neu gesehen

15. bis 25. Februar 2018
CinemaxX 8, Potsdamer Platz
Zeughauskino, Unter den Linden 2
Veranstaltungsraum, 4. OG

 

Die von der Deutschen Kinemathek verantwortete Retrospektive der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin stellte die Vielfalt des Weimarer Kinos ins Zentrum. Vor rund hundert Jahren, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und mit der Ausrufung der Weimarer Republik, entwickelte sich eine der produktivsten und einflussreichsten Phasen des deutschen Filmschaffens, die dessen internationale Wahrnehmung bis heute prägt. 28 Programme mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus den Jahren 1918 bis 1933 waren auf der großen Leinwand zu erleben. Die Retrospektive konzentrierte sich auf drei thematische Schwerpunkte: „Exotik“, „Alltag“ und „Geschichte“. Mit dieser ersten thematisch orientierten Werkschau der Berlinale zum Weimarer Kino wurde der Blick auf diejenigen Filme gelenkt, die nicht zum Kanon zählen. Bekanntere Filme wurden in digital restaurierten Fassungen präsentiert und konnten neu betrachtet werden. Das Genre-Spektrum reichte von der schwungvollen Tonfilmoperette über wortwitzige Komödien bis hin zu sozial und politisch engagierten Filmen.
Ergänzt wurde die Retrospektive von zahlreichen Veranstaltungen in der Deutschen Kinemathek.

Informationen und Tickets unter www.berlinale.de

 


Werkschau Ula Stöckl

14. Februar 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

ANTIGONE (BRD 1964)
DIE WIDERSTÄNDIGEN „ALSO MACHEN WIR DAS WEITER...“ (D 2015)

Zu Gast: Ula Stöckl, Juliane Lorenz
Moderation: Anke Hahn

Eintritt: 8 Euro

 


Werkschau Ula Stöckl

13. Februar 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

DEN VÄTERN VERTRAUEN, GEGEN ALLE ERFAHRUNG (BRD 1982)
Zu Gast: Ula Stöckl
Moderation: Saskia Walker

REDE NUR NIEMAND VON SCHICKSAL (D 1992)
DAS ALTE LIED (D 1992)

Zu Gast: Ula Stöckl
Moderation: Jeanne Richter

Eintritt: 8 Euro

 

 


Werkschau Ula Stöckl

12. Februar 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

HILFT UNS DENN NIEMAND (BRD 1986)
Zu Gast: Ula Stöckl, Ulle Schröder, Claudia von Alemann
Moderation: Claudia Lenssen  

DIE WILDE BÜHNE (D 1993)
Zu Gast: Ula Stöckl
Moderation: Claudia Lenssen  

Eintritt: 8 Euro

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

GEZEITEN (BRD 1970, Regie: Eberhard Fechner)

11. Februar 2018, 18.30 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


Werkschau Ula Stöckl

11. Februar 2018, 18 Uhr und 20.30 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

18 Uhr

HIRNHEXEN (BRD 1972)
Zu Gast: Ula Stöckl
Moderation: Toby Ashraf

HASE UND IGEL (BRD 1974)
Zu Gast: Ula Stöckl
Moderation: Bärbel Freund, Thomas Mauch

 

20.30 Uhr

HABEN SIE ABITUR? (BRD 1967)
NEUN LEBEN HAT DIE KATZE (BRD 1968)

Zu Gast: Ula Stöckl
Moderation: Bärbel Freund

Eintritt: je 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

11. Februar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

GEZEITEN (BRD 1970, Regie: Eberhard Fechner)

10. Februar 2018, 21 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


Werkschau Ula Stöckl

10. Februar 2018, 18 Uhr und 20.15 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

18 Uhr
GROSSKÜCHE (BRD 1964)
EIN GANZ PERFEKTES EHEPAAR (BRD 1974)

Zu Gast: Ula Stöckl
Moderation: Diana Kluge

 

20.15 Uhr
MUSIKER WEBER (BRD 1963)
DER SCHLAF DER VERNUNFT (BRD 1984)

Zu Gast: Ula Stöckl
Moderation: Gabriele Brunnenmeyer

Eintritt: je 8 Euro

 


Ula Stöckl Copyright Jeanne Richter

Eröffnung der Werkschau Ula Stöckl

9. Februar 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Ula Stöckl gilt seit ihrem Langfilmdebüt NEUN LEBEN HAT DIE KATZE (BRD 1968) als Pionierin des feministischen Films. Sie verwirklichte über 20 Filme, zu denen sie meist selbst die Drehbücher schrieb und die überwiegend als Eigenproduktionen entstanden. Für ihren bisher erfolgreichsten Film, DER SCHLAF DER VERNUNFT (BRD 1984), erhielt sie den Deutschen Filmpreis und den Preis der Deutschen Filmkritik. Viele ihrer Filme reflektieren weibliche Lebensformen und Erfahrungswelten, zeigen Protagonist/-innen, die sich gesellschaftlichen Zwängen zu entziehen versuchen und sich Erwartungen widersetzen. Eine Werkschau vom 9. bis zum 14. Februar 2018, die einen Ausschnitt aus ihrem vielfältigen Œuvre bietet, würdigt ihr Schaffen und bietet die Gelegenheit zur Neuentdeckung. Ula Stöckl und Filmgäste werden während der Werkschau anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.

 

Eröffnungsprogramm 

Begrüßung: Erika Gregor, Bärbel Freund, Thomas Mauch

Moderation: Martin Koerber ­

DER KLEINE LÖWE UND DIE GROSSEN (BRD 1973)

ERIKAS LEIDENSCHAFTEN (BRD 1976)

Anschließend Gespräch mit Ula Stöckl und Laura Méritt 

Eintritt: 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

4. Februar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

1. Februar 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

 


Werner Krauß in DAS CABINET DES DR. CALIGARI, D 1920, Regie Robert Wiene, Quelle Deutsche KinemathekFilmreihe Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
DAS CABINET DES DR. CALIGARI von Robert Wiene

29. Januar 2018, 19 Uhr
Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

 

Conrad Veidt (1893-1943) wurde mit der Verkörperung von Anti-Helden, Außenseitern und exotischen Grenzgängern zu einem der populärsten und bestbezahlten Stars des deutschen Films. Nach seiner Emigration 1933 drehte er zunächst in Großbritannien und ab 1940 in Hollywood, wo er auch durch die Rollenauswahl seinem Engagement gegen die Nazi-Herrschaft Ausdruck verlieh. Trotz überragender Darstellungen in Filmen wie DER DIEB VON BAGDAD (GB 1940) oder CASABLANCA (USA 1942) ist sein wohl eindrücklichster Filmauftritt der als somnambules Medium Cesare in Robert Wienes expressionistischem Meisterwerk DAS CABINET DES DR. CALIGARI (D 1920).
Anlässlich des 125. Geburtstags des Darstellers am 22. Januar wurde der Klassiker in der digital restaurierten Fassung, die 2014 im Rahmen der Berlinale uraufgeführt wurde, gezeigt.

Einführung: Daniela Sannwald

Eintritt: 8 Euro

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

28. Januar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

VIER STUNDEN VON ELBE 1
(BRD 1968, Regie: Eberhard Fechner)

21. Januar 2018, 18.30 Uhr

Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

21. Januar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Foto Helga Feddersen, Quelle Deutsche KinemathekFilmreihe „Aus dem Fernseharchiv“

Die Drehbuchautorin Helga Feddersen

VIER STUNDEN VON ELBE 1
(BRD 1968, Regie: Eberhard Fechner)

19. Januar 2018, 21 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

In den Archiven der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Deutschlands liegt ein kaum bekannter Schatz: Spielfilme teils prominenter Regisseure und/oder Drehbuchautoren, entstanden hauptsächlich in den 1960er- und 1970er-Jahren, als die Rundfunkanstalten zugleich ein Experimentierfeld für Nachwuchsfilmemacher boten. Die entstandenen Produktionen wurden in der Regel nur im Fernsehen gezeigt, erreichten dort allerdings ein Millionenpublikum. Auf diesen weitgehend vergessenen Teil der deutschen Filmgeschichte möchte die von Jan Gympel initiierte und seit diesem Jahr von der Deutschen Kinemathek mitkuratierte Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ hinweisen.

Die Kooperation mit dem Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums beginnt zum Jahresanfang mit drei Filmen der Drehbuchautorin Helga Feddersen.

Eintritt frei

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung

Ein Rundgang durch mehr als 100 Jahre Filmgeschichte

14. Januar 2018, 14 Uhr

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Plakat der Ausstellung Die Ufa – Geschichte einer MarkeÖffentliche Führung durch die Sonderausstellung
„Die Ufa – Geschichte einer Marke“

7. Januar 2018, 14 Uhr

 

Während des geführten Ausstellungsrundgangs wurden den Teilnehmer/-innen anhand von Highlight-Exponaten und Hintergrundinformationen vertiefte Einblicke in die Entwicklung der Ufa im Kontext deutscher Zeit- und Filmgeschichte vermittelt.

Führung kostenfrei, mit Eintrittskarte

 


Allgemeine Einführung in die Bestände der Bibliothek und deren Nutzung

4. Januar 2018, 17 Uhr

Bibliothek, 5. OG

Führung kostenfrei, ohne Voranmeldung

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