Workshops & Filmbildung

Ob rezeptiv oder produktiv, ob historisch oder ganz aktuell – das Angebot an pädagogischen Programmen, aus dem Besucher und Besucherinnen des Museums für Film und Fernsehen auswählen können, ist umfangreich, sensibilisiert für das Medium Film und beschäftigt sich mit filmhistorischen ebenso wie mit filmpraktischen Themen. Programme speziell für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene fördern eigenständiges Ausprobieren und kreatives Gestalten ebenso wie den kritischen Umgang mit dem Medium.

 

Derzeit können Sie aus einer Reihe an rezeptiven oder filmpraktischen Programmen auswählen:

 

Rezeption und Analyse

>> Drehbuch, Storyboard und filmische Umsetzung

>> Film in der DDR – Die DDR im Film

>> Science-Fiction – Experimentierfeld, Sehnsuchtsort oder Schreckensszenario

>> Ideologie und Manipulation im Unterhaltungsfilm

>> Zauberei! Trickreiche Filme und magische Bilder

>> Filmkurs – ein Film und viele Themen

>> Filmgespräche: Let’s talk about film

>> Meet Young Filmmakers

 

Filmpraxis und Animation

>> Kamera im Fokus. Motiv – Licht – Bewegung (digitale Kamera)

>> Smart Movies – Kreatives Arbeiten mit Handy & Co (Handyfilm)

>> Animation mit Schere, Licht und Fantasie (Silhouettenfilm)

>> Mein eigener Trickfilm (Legetrick)

>> Vom Blick auf das Foto zum fotografischen Blick (Fotografie)

 

Eine zusammenfassende Übersicht des Workshopangebots können Sie hier herunterladen.

 

Alle Workshops und Kurse müssen vorab beim Museumsdienst Berlin gebucht werden.

 

Fremdsprachen

Ausgewählte Workshops werden auch in englischer, französischer und spanischer Sprache angeboten. Bei der Buchung eines fremdsprachigen Programms wird zzgl. zum regulären Preis eine Fremdsprachenpauschale von 10 Euro pro Gruppe erhoben. Bei Workshops mit gestaffelter Teilnehmerzahl erhöht sich die Fremdsprachenpauschale proportional zur Gruppengröße.

 


Bomb Dropping Sequence Storyboard für DR. STRANGELOVE OR: HOW I LEARNED TO STOP WORRYING AND LOVE THE BOMB (USA 1964, Regie: Kubrick, Stanley), Ken Adam (1962-1963), Quelle: Deutsche Kinemathek – Ken Adam Archiv

Drehbuch, Storyboard und filmische Umsetzung

Die Teilnehmer/-innen beschäftigen sich in diesem Workshop mit dem Entstehungsprozess eines Films vom Drehbuch über das Storyboard bis hin zur filmischen Umsetzung. Zunächst werden ihnen Grundlagenkenntnisse filmischer Gestaltungsmittel vermittelt. Am Beispiel deutscher und internationaler Produktionen wie LOLA RENNT oder DAS WEISSE BAND werden anschließend die Storyboards zu einzelnen Drehbuchsequenzen sowie deren filmische Umsetzung analysiert. Gearbeitet wird mit Ausschnitten aus originalen Drehbüchern und Storyboards aus den Archiven der Deutschen Kinemathek.

 

Gruppen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 150 Euro
Teilnehmer: max. 25
Alter: geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene

 

Schulklassen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 125 Euro
Teilnehmer: max. Klassengröße
Alter: geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren

 


Menschenmenge auf beiden Seiten der Berliner Mauer am Grenzübergang Oberbaumbrücke 1989, ©Fumiko Matsuyama

Film in der DDR – Die DDR im Film

Während des Workshops setzen sich die Teilnehmer/-innen anhand von Exponaten, Ausstellungstexten und ergänzenden Quellen mit der deutschen Teilung, dem Leben in der DDR und den Ereignissen von der Friedlichen Revolution bis zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten auseinander. Behandelt werden Themen wie die Filmpolitik in der DDR, die geteilte Filmstadt Berlin und die Friedliche Revolution im Spiegel der Medien, wobei folgende Fragen gemeinsam beantwortet werden: Welchen Einschränkungen waren Filmschaffende in der DDR unterworfen? Was war die DEFA und welche Funktionen übte sie aus? Welche herausragenden Filme entstanden in der DDR und warum wurden manche verboten? Welches Bild der DDR wird im Film entworfen und inwiefern spiegelt es Realitäten wider? Der Workshop vermittelt den Schülern einen Überblick über die geschichtlichen Ereignisse rund um die deutsche Teilung und die politische Umbruchphase 1989/90 ebenso wie Grundlagen der Medienanalyse. Ergänzende Quellen-, Film- und Bildmaterialien erleichtern den Zugang zu den Themen.

Weiterführende Informationen zum Angebot finden Sie auch im Dossier „Filmbildung" der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

Gruppen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 150 Euro
Teilnehmer: max. 25
Alter: ab 15 Jahren

 

Schulklassen
Dauer: 3 Stunden
Preis: 125 Euro
Teilnehmer: max. Klassengröße
Alter: ab 15 Jahren

 


Science-Fiction – Experimentierfeld, Sehnsuchtsort oder Schreckensszenario

Welche Sehnsüchte, Ängste und Visionen spiegeln sich in Science-Fiction-Filmen? Was verraten uns diese Filme über ihre Entstehungszeit? Welche Gegenwartsbezüge finden sich zum Beispiel in den fiktionalen Gesellschaften der Zukunft? Der Workshop regt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Science-Fiction-Genre an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zusammenspiel von filmischer und außer-filmischer Realität. Ein Science-Fiction-Film ist immer zugleich Unterhaltungsmedium, ebenso wie Experimentierfeld, Projektionsfläche oder auch Sehnsuchtsort. Die meist dystopischen Gesellschaftsentwürfe der Filme präsentieren mögliche technologische und soziale Entwicklungen sowie deren Folgen für die Menschheit: gesellschaftliche Missstände und Visionen, Technikfeindlichkeit und Fortschrittsglaube werden kritisch beleuchtet. Aktuelle Themen wie Ressourcenmangel und Umweltschutz, (medizinische) Forschung und Pandemien, technologischer Fortschritt und Überwachungsstaat spielen eine ebenso große Rolle wie Fragen der Ethik und der sozialen Gerechtigkeit.

Anhand von Filmausschnitten und ergänzenden Quellenmaterialien analysieren die Teilnehmer/-innen des Workshops ausgewählte Science-Fiction-Filme und gewinnen Einblicke in das Genre, seine Entwicklung und seine Bezüge zur Gegenwart.

 

Gruppen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 150 Euro
Teilnehmer: max. 25
Alter: geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene

 

Schulklassen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 125 Euro
Teilnehmer: max. Klassengröße
Alter: geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren

 


Ideologie und Manipulation im Unterhaltungsfilm

Film ist ein wirkmächtiges Medium. Bereits in seiner Frühzeit wurde das manipulative Potenzial erkannt und von Regierungen, Parteien oder Institutionen instrumentalisiert. Eines der bekanntesten Beispiele für diese Praxis ist die Filmpropaganda der Nationalsozialisten.
Doch auch in aktuellen Produktionen lassen sich ideologische Botschaften und propagandistische Intentionen entdecken. Vom Zuschauer oftmals unbemerkt, transportieren insbesondere Action-, Kriegs- und Historienfilme Wertvorstellungen, Weltanschauungen und Handlungsempfehlungen, die kritisch hinterfragt werden müssen.
In einer Kombination aus Ausstellungsrundgang, Sichtung von Filmausschnitten und moderierter Diskussion gehen die Teilnehmer/-innen der Frage nach, mit welchen Mitteln zeitgenössische Film- und Fernsehproduktionen untergründige Botschaften transportieren.

 

Gruppen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 150 Euro
Teilnehmer: max. 25
Alter: geeignet für Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene

 

Schulklassen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 125 Euro
Teilnehmer: max. Klassengröße
Alter: geeignet für Jugendliche ab 14 Jahren

 


Szenenfoto aus LES TULIPES (F 1907, Regie: Segundo de Chomón)

Zauberei! Trickreiche Filme und magische Bilder

Film und Zauberei sind nahe Verwandte, beide machen Außerordentliches möglich: Unbelebtes wird lebendig, Gegenstände bewegen sich wie von Zauberhand, Übersinnliches wird sichtbar. Bereits in der Anfangszeit der Kinematografie wurde mit allerhand Tricks gearbeitet, und bis heute gehört das Zaubern mit Bildern zum Filmemachen. „Zauberei!“ führt die Teilnehmer/-innen in die Welt und die Geschichte des Filmtricks ein: Bei einer kurzen thematischen Führung durch die Ständige Ausstellung lernen sie die Grundlagen der Filmtechnik und frühe Trickarbeiten kennen. Anschließend liefert ein Filmprogramm mit Beispielen aus mehr als 100 Jahren Filmgeschichte die Grundlage für ein gemeinsames Gespräch.

 

Gruppen
Dauer: 2 Stunden
Preis: 100 Euro
Teilnehmer: max. 20
Alter: ab 8 Jahren

 

Schulklassen   
Dauer: 2 Stunden
Preis: 85 Euro
Teilnehmer: max. Klassengröße
Alter: ab 8 Jahren

 


Filmkurs – ein Film und viele Themen

Filme sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags. Man begegnet ihnen täglich: im Kino, im Fernsehen, auf DVD oder im Internet. Die gesellschaftliche Bedeutung des bewegten Bildes wird immer größer. Umso wichtiger ist es, einen Film mit seinen vielfältigen Facetten analysieren und thematisch, historisch und auch ästhetisch einordnen zu können. Die Filmkurse am Museum für Film und Fernsehen bieten hierzu die Möglichkeit. Anhand eines ausgewählten Werks der deutschen Filmgeschichte werden die Teilnehmer/-innen im Umgang mit dem Medium Film geschult. Es wird sowohl mit Klassikern der Filmgeschichte als auch mit zeitgenössischen Filmen gearbeitet. Die jeweils dreistündigen Kurse setzen sich, abhängig vom gewählten Schwerpunkt, aus folgenden Modulen zusammen: Sichtung von Filmausschnitten, angeleitetes Filmgespräch, Recherche des Entstehungskontextes und der Rezeptionsgeschichte anhand von Ausstellungen, Archiv- und Quellenmaterialien, Vergleich des Films mit anderen filmischen und fotografischen Werken u. v. m.

Zu folgenden Filmen und Themen werden Filmkurse angeboten:

 

ANGST ESSEN SEELE AUF
Thema: Filmsprache
Alter: ab 15 Jahren

 

GEGEN DIE WAND / ANGST ESSEN SEELE AUF
Themen: Migration und Identität
Alter: ab 15 Jahren

 

Gruppen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 150 Euro
Teilnehmer: max. 25

 

Schulklassen    
Dauer: ca. 3 Stunden
Preis: 125 Euro
Teilnehmer: max. Klassengröße

 


Szenenfoto aus METROPOLIS (D 1926, Regie: Fritz Lang), © Deutsche Kinemathek – Horst von Harbou

Filmgespräche: Let’s talk about film

Zu einer Vielzahl von deutschen und internationalen Filmklassikern, aber auch zu zeitgenössischen Produktionen können in der Deutschen Kinemathek Filmgespräche gebucht werden: eine Kombination aus fachkundiger Einführung, digitaler Filmsichtung und moderiertem Auswertungsgespräch. Dabei kann ein Film beispielsweise unter inhaltlichen, ästhetischen oder ideologischen Aspekten analysiert, interpretiert und diskutiert werden.

Filmgespräche können beispielsweise zu folgenden Werken organisiert werden:

  • ANGST ESSEN SEELE AUF
  • BERLIN. DIE SINFONIE DER GROßSTADT
  • DAS CABINET DES DR. CALIGARI
  • IM WESTEN NICHTS NEUES
  • NOSFERATU
  • METROPOLIS

Kontakt und weitere Informationen: bildung@deutsche-kinemathek.de

 

Gruppen   
Dauer: ca. zwei bis drei Stunden
Preis: ab 150 Euro
Teilnehmer: max. 20

 

Schulklassen   
Dauer: ca. zwei bis drei Stunden
Preis: ab 125 Euro
Teilnehmer: max. Klassengröße

 


Meet Young Filmmakers - Nachwuchs-Filmschaffende im Gespräch

Junge Berliner Filmschaffende geben Einblicke in ihre Arbeit. Anhand eines Films, einer Serie oder eines anderen audiovisuellen Werks, das gemeinsam gesichtet wird, wird die persönliche Arbeitsweise vorgestellt und der Prozess des Filmemachens vermittelt: von der Themenfindung über die Stoffentwicklung bis hin zur Inszenierung und Produktion. Darüber hinaus werden die verschiedenen filmischen Gewerke wie Regie, Kamera und Schnitt erläutert. Buchbar sind u.a. Programme mit einem Fokus auf Dokumentar-, Animations-, Kinder- oder Spielfilm sowie zu Serien- oder Videokunstformaten.

Die Programme werden inhaltlich und im Umfang individuell abgestimmt.

 

Gruppen   
Dauer: ca. zwei Stunden
Preis: ab 150 Euro
Teilnehmer: max. 20

 

Schulklassen   
Dauer: ca. zwei Stunden
Preis: ab 125 Euro
Teilnehmer: max. Klassengröße

 

Weitere Informationen unter: bildung@deutsche-kinemathek.de

 


Symbolbild Workshop Kamera im Fokus

Kamera im Fokus. Motiv – Licht – Bewegung

Der Kameramann, oder die Kamerafrau, ist oftmals ein wahrer Künstler mit der Kamera. Große Regisseure wie Wim Wenders oder Jim Jarmusch schätzen ihre Arbeit, denn nur mit einem guten Kameramann – heutzutage ist auch die Bezeichnung Director of Photography gebräuchlich – und seinem Team wird ein Film zum Meisterwerk. Gemeinsam mit dem Regisseur werden wichtige ästhetische Entscheidungen getroffen. Kreativität und Fachkenntnis sind gefordert, um beispielsweise durch Lichtsetzung, Bildausschnitt oder Kamerabewegungen das perfekte Bild zu schaffen.

Inspiriert durch die Arbeit renommierter Kameraleute und angeleitet von einem jungen Filmprofi beschäftigen sich die Teilnehmer/-innen des Workshops mit grundlegenden Techniken des Filmens und den künstlerisch-kreativen Möglichkeiten der Arbeit mit digitaler Kameratechnik. Filmsprachliche Mittel spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Motivsuche und das Spiel mit dem Licht. Zunächst wird das Drehteam organisiert, danach entwickeln die Teilnehmer/-innen ihre eigene filmische Herangehensweise, sie finden eigene Motive und erarbeiten kreative filmische Gestaltungsformen. Es folgt die Umsetzung, bei der filmische Impressionen sowie Kamerabewegungen aufgenommen und abschließend zu einem Clip montiert werden.

 

Gruppen

Dauer: 4 Stunden
Preis: 180 Euro (10 Tln.) / 360 Euro (20 Tln.)
Teilnehmer: max. 20
Alter: ab 16 Jahren

 

Schulklassen

Dauer: 4 Stunden
Preis: 165 Euro (10 Tln.)  / 325 Euro (20 Tln.)
Teilnehmer: max. 20
Alter: ab 16 Jahren

 

Auf Anfrage kann dieser Workshop auch für größere Gruppen organisiert werden.

 


Symbolbild Workshop Smart Movies

Smart Movies – Kreatives Arbeiten mit Handy & Co.

Der Umgang mit mobilen Multimediageräten wie Smartphone und Tablet gehört zum Alltag vieler Menschen. Diese Geräte dienen jedoch nicht nur der Kommunikation und der multimedialen Unterhaltung; sie stellen außerdem komplette Filmequipments für die Hosentasche dar. Unkompliziert können mit ihnen grundlegende Techniken des Filmens und das künstlerisch-kreative Arbeiten mit audiovisuellen Medien erprobt werden.

Im Rahmen des Workshops entdecken die Teilnehmer/-innen unter fachkundiger Anleitung eines Filmprofis das Potenzial von Handy & Co: Zunächst wird das Drehteam organisiert, anschließend gemeinsam eine filmische Idee entwickelt und ein Drehplan erstellt. Es folgt die Umsetzung, bei der unter Verwendung filmästhetischer Mittel Film- und Tonaufnahmen produziert und zum fertigen Clip montiert werden.

Die Ausgestaltung des Workshops kann auf die Interessen und Vorkenntnisse der Teilnehmer/-innen abgestimmt werden. Folgenden Themen sind beispielsweise buchbar:

  •  Porträt – Wer bin ich und was macht mich aus?
  •  Metropole Berlin – Die Ästhetik der Großstadt inszenieren
  •  Black & White – Eine Hommage an den Stummfilm
  •  Breaking News – Berichterstattung vom Ort des Geschehens

 

Gruppen    
Dauer: 4 Stunden
Preis: 180 Euro (10 Tln.) / 360 Euro (20 Tln.)
Teilnehmer: max. 20
Alter: ab 12 Jahren

 

Schulklassen    
Dauer: 4 Stunden
Preis: 165 Euro (10 Tln.)  / 325 Euro (20 Tln.)
Teilnehmer: max. 20
Alter: ab 12 Jahren

 

Auf Anfrage kann dieser Workshop auch für größere Gruppen organisiert werden.

 


Lotte Reiniger bei der Arbeit, Quelle Deutsche Kinemathek, Foto: Kine Press

Animation mit Schere, Licht und Fantasie (Silhouettenfilm)

In der Tradition der deutschen Trickfilm-Pionierin Lotte Reiniger (1899–1981) und anderer Künstler dieses Fachs entsteht unter fachkundiger Anleitung von Animationsprofis eine fantasiereiche Geschichte, die von den Teilnehmer/-innen gemeinsam gestaltet wird. Zunächst inspiriert ein Blick in die Filmgeschichte, bei dem ausgewählte Gestaltungsmöglichkeiten präsentiert und eigene Ideen entwickelt werden. Im Anschluss wird eine eigene kleine filmische Erzählung im Stil des Silhouettenfilms animiert.

Bei der Animationstechnik des Silhouetten- oder Scherenschnittfilms werden die Schattenrisse von selbst angefertigten Figuren - Pflanzen, Tieren oder Fabelwesen –, aber auch andere Materialien auf einer von unten beleuchteten Glasfläche in der Stop-Motion-Technik zum Leben erweckt und mit digitaler Technik zu einem Trickfilm montiert.

Der Workshop wird von professionellen Animationskünstler/-innen durchgeführt.

 

Gruppen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 150 Euro (10 Tln.) / 300 Euro (20 Tln.)
Teilnehmer: max. 20
Alter: ab 8 Jahren

 

Schulklassen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 125 Euro (12 Tln.) / 245  Euro (24 Tln.) / 365 Euro (30 Tln.)
Teilnehmer: max. 24
Alter: ab 8 Jahren

 


Workshop Trickfilm, © Deutsche Kinemathek

Mein eigener Trickfilm (Legetrick)

Trickfilme selber zu machen muss nicht schwer sein! Nach einer kurzen Einführung zur Funktionsweise des bewegten Bildes und zu verschiedenen Trickfilmtechniken entwickeln die Teilnehmer/-innen das Drehbuch zum eigenen kurzen Trickfilm-Clip und setzen es anschließend filmisch um. Der Trickfilm-Clip wird mit zweidimensionaler Legetricktechnik Bild für Bild (Stop-Motion-Technik) mit Hilfe der Trickbox und digitaler Kamera hergestellt. Der Workshop wird von professionellen Animationskünstler/-innen durchgeführt.

Der Workshop kann mit der Führung „Trick und Technik" kombiniert werden.

 

Gruppen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 150 Euro (10 Tln.) / 300 Euro (20 Tln.)
Teilnehmer: max. 20
Alter: ab 8 Jahren

 

Schulklassen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 125 Euro (12 Tln.) / 245  Euro (24 Tln.)/ 365 Euro (30 Tln.)
Teilnehmer: max. 30
Alter: ab 8 Jahren

 


Workshop für Jugendliche

Vom Blick auf das Foto zum fotografischen Blick (Fotografie)

Von Beginn an hat Pressefotografie eine wichtige Rolle dabei gespielt, die Berlinale publizistisch zu begleiten und zu dokumentieren. Die Sonderausstellung „Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale“ zeigt aus einem riesigen Fundus ausgewählte Arbeiten, die hauptsächlich von gesellschaftlichen, politischen und branchenüblichen Ereignissen während des 1951 begründeten Filmfestivals berichten. Nicht allein die Stars standen im Blickpunkt der Kameras, auch Mode, Zeitgeist und Alltagskultur der vergangenen knapp sieben Jahrzehnte wurden auf diese Weise dokumentiert. Zwischen absichtslosem Schnappschuss und raffiniert gestaltetem Bildaufbau ist alles vertreten.

Der Workshop beschäftigt sich mit fotografischer Bildgestaltung und interessiert sich dabei u.a. für die hier abgebildeten Situationen und Orte – sind sie charakteristisch oder ungewöhnlich? Transportieren die Fotos Rituale und bekannte Gesten, auch Rollenmuster? Werden Beziehungen zwischen Orten, Stars und Publikum erkennbar? Wo wurde inszeniert, wo interpretiert? Eigene fotografische Inszenierungs- und Darstellungsformen, mit digitaler Spiegelreflexkamera realisiert, werden zum Abschluss dem Workshop-Plenum präsentiert.

 

Gruppen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 150 Euro (10 Tln.) / 300 Euro (20 Tln.)
Teilnehmer: max. 20
Alter: ab 12 Jahren

 

Schulklassen    
Dauer: 3 Stunden
Preis: 125 Euro (12 Tln.) / 245  Euro (24 Tln.)
Teilnehmer: max. 24
Alter: ab 12 Jahren

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