Weimarer Republik (1918–1933)

1918 bis 1933, zwischen dem Anfang und dem Ende einer Republik: Die filmische Beschwörung nationaler Mythen galt politisch links Stehenden als Ausdruck einer antirepublikanischen Haltung. Umgekehrt polemisierten Konservative gegen „Proletkult“ und sozial engagierte Filme.
Ernst Lubitsch, F. W. Murnau, Fritz Lang und G. W. Pabst waren die prägenden Regisseure jener Zeit. Die Stars hießen Pola Negri und Brigitte Helm, Emil Jannings und Otto Gebühr, Louise Brooks und Marlene Dietrich.
Alltag und Mythen, Trivialität und Kolportage, Technik und Horror: Das sind die Elemente, die im Film der Weimarer Republik Gestalt annehmen. Auch Warnsignale einer sich ankündigenden Diktatur sind nicht zu übersehen.

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