METROPOLIS (1927)

Gebirge aus Wolkenkratzern, Häusermeere, Maschinenhallen, Katakomben, der Turm zu Babel, eine Kathedrale und paradiesische Gärten: In Fritz Langs Film METROPOLIS (D 1927) macht die Architektur Herrschaftsverhältnisse und Hierarchien sichtbar, den Unterschied zwischen Freiheit und Unterdrückung, zwischen Macht und Ohnmacht – frühe Science Fiction und meisterliche Filmarchitektur.
Die junge Maria, eine Erlösergestalt, begegnet ihrem Maschinenbild, einem Roboterwesen. Das Böse kämpft gegen das Gute, das Gute siegt. „Der Mittler zwischen Hirn und Hand muss das Herz sein“, heißt es im Drehbuch von Thea von Harbou. Fritz Langs Film vereint aktuelle Gesellschaftsthemen mit dem Visionären, die Utopie mit der Apokalypse.

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