Die Ufa – Geschichte einer Marke

2010–2017

Fernsehinhalte kommen seit einiger Zeit nicht mehr nur als lineares Programm ins Haus, sondern können mit dem Computer auch individuell abgerufen werden – die Inhalte werden unabhängig von festen Sendezeiten gestreamt. Die UFA, inzwischen selbst Teil eines weltweit agierenden Medienkonzerns, entwickelt und produziert deshalb mehr und mehr mit Blick auf den internationalen Markt; gelegentlich wird sogar gleich in englischer Sprache gedreht. Neben den deutschen Senderpartnern sind inzwischen auch Netflix, Amazon oder YouTube potenzielle Kunden.

Um für diesen globalen Wettbewerb besser aufgestellt zu sein, ordnete die UFA ihre Tochterunternehmen neu und teilte sie in vier – jeweils englisch benannte – sogenannte Units auf. Statt Fernsehfilmen für ARD und ZDF stehen inzwischen Serien wie DEUTSCHLAND 83 (2015, Regie: Edward Berger / Samira Radsi) oder Kinogroßprojekte wie DER MEDICUS (2013, Regie: Philipp Stölzl) im Fokus. Seit 2009 besteht mit dem UFA LAB außerdem eine Einheit, die ausschließlich Content für die digitalen Medien produziert. Zugleich zeigt die Marke UFA sich – in einer Kooperation mit Bertelsmann – auch wieder traditionsbewusst: Im Rahmen der UFA Filmnächte werden seit 2012 einmal im Jahr die alten Stummfilmklassiker unter dem Himmel von Berlin und in anderen Städten präsentiert.

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