Friedrich Wilhelm Murnau.

Ein Melancholiker des Films

22. Januar 2003 bis 5. Mai 2003

Übersicht

 

Friedrich Wilhelm Murnau, der die Kamera als „Zeichenstift des Regisseurs" betrachtete, ließ seine Filmräume konsequent für den „Aufnahmeapparat" bauen, näherte sich bei seinen zahlreichen Außendrehs auch der Natur und den „realen Kulissen" durch das Kameraobjektiv. Dieses Denken in dreidimensionalen Filmräumen und Bilderfolgen wird in der Ausstellung durch eine Kombination aus medialer und räumlicher Inszenierung sinnlich erfahrbar gemacht. Außen- und Innenräume, Natur und Studio, ländliches und großstädtisches Leben: Auf diese Spannungsfelder in Murnaus Filmen bezieht sich die Präsentation. Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut und in sechs Kapitel gegliedert.

 

Das erste Kapitel thematisiert die Jahre von 1888 bis 1919. Die folgenden fünf zu Murnaus Arbeit als Regisseur sind der Zeit von 1919 bis 1931 gewidmet. Hier werden Filmbilder in den Mittelpunkt der Inszenierung gestellt: Sequenzen aus NOSFERATU (Kapitel 1919–1922), DER LETZTE MANN (Kapitel 1922–1924), FAUST (Kapitel 1924–1927), SUNRISE (Kapitel 1926–1929) und TABU (Kapitel 1929–1931).

Peter Mänz, Kristina Jaspers

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