Allgemein

Im Fotoarchiv der Deutschen Kinemathek werden fotografische Abzüge, Diapositive, Negative und nativ digitale Bilder zu allen Epochen und Aspekten der Filmgeschichte gesammelt und dokumentarisch erschlossen. Zentrale Aufgabe des Archivs ist es außerdem, diese Bestände zugänglich zu machen: im Rahmen von Veröffentlichungen im wissenschaftlichen Kontext und in Ausstellungen bis hin zur Nutzung im redaktionellen Bereich, zum Beispiel auch im Zusammenhang mit Retrospektiven.

Der dokumentarisch erschlossene Teil der Fotosammlung der Deutschen Kinemathek umfasst 425.000 Filmstills und 50.000 Personenfotos. Etwa fünfzehn Prozent davon sind in digitalisierter Form zugänglich. Die Bestände sind nach Originaltiteln (derzeit ca. 36.000 Filmtitel) und nach Personennamen (derzeit ca. 15.000 Personen) abgelegt sowie in einer Datenbank erfasst und verschlagwortet. Daneben gibt es personengebundene und thematische Sammlungen, zum Beispiel Nachlässe von Fotografen und Bestände zur Geschichte von Kinos und frühen Filmstudios. Das Materialspektrum der Sammlung reicht von frühen Glasplattennegativen und historischen Vintage-Abzügen bis hin zu Farbdias und digitalen Fotografien. Die noch nicht erschlossenen Sammlungen in den Depots der Deutschen Kinemathek umfassen rund 600.000 Fotografien.

Die Abteilung Sammlungen der Deutschen Kinemathek sucht den Kontakt zu Standfotografen oder deren Nachkommen, um in möglichst vielen Fällen die Nutzung von Fotografien inklusive der  Rechte zu ermöglichen oder zumindest eine gesicherte Rechtesituation nachweisen zu können. Derzeit vertritt die Deutsche Kinemathek die Rechte der Fotograf(inn)en Ilse und Richard Angst, Hans Casparius, Gabriele duVinage, Horst von Harbou, Heinz Köster, Gerd Viktor Krau  und Mario Mach. Ferner hat die Deutsche Kinemathek die Rechte an einer Auswahl der Berlinale-Fotos von Erika Rabau und an einem Konvolut von Hans Schaller erworben.
 
Leistungen

  • Bildrecherche
  • persönliche Beratung per Telefon und E-Mail
  • Möglichkeit zur Sichtung der Archivalien im Lesesaal der Deutschen Kinemathek
  • Bereitstellung von digitalen Bildern
  • hochauflösende Scans (300 dpi) im tiff-Format
  • Bereitstellung via Download-Server
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