Geschichte
Anfang des 20. Jahrhunderts, in den zwanziger und dreißiger Jahren, war der Potsdamer Platz im Zentrum Berlins der verkehrsreichste Platz Europas. Im Zweiten Weltkrieg wurden fast alle Gebäude zerstört, über vier Jahrzehnte war der Potsdamer Platz nur noch Brachland. Nach dem Berliner Mauerbau 1961 wurde er Teil des „Todesstreifens" zwischen Ost- und Westberlin, und erst nach dem Fall der Mauer 1989 entstand auf dem Gelände die größte Baustelle Europas, die sich mittlerweile in ein einzigartiges modernes Stadtgebiet verwandelt hat. Von den historischen Gebäuden sind nur noch Teile des Grandhotels Esplanade im Sony Center und das Weinhaus Huth im Daimler Chrysler Quartier erhalten.
Standort
Der heutige Potsdamer Platz besteht aus zwei großen Arealen, durch die die Potsdamer Straße führt: auf der südlichen Seite das Daimler Chrysler-Quartier (Eröffnung: 1998), gegenüber das Sony Center (Eröffnung: 2000). Der gesamte Platz hat sich inzwischen zu einer eigenen, sehr lebendigen Stadt entwickelt: Neben einem der modernsten Einkaufs-Center Berlins findet der Besucher unter anderem die unterschiedlichsten Restaurants, Cafés und Bars sowie Kinos und ein Musical-Theater. Westlich vom Potsdamer Platz, in unmittelbarer Nähe, befinden sich das Kulturforum mit der Gemäldegalerie (Eröffnung: 1998), die Berliner Philharmonie und die Neue Nationalgalerie.
Sony Center
Das Sony Center im Herzen des neuen Berlin ist einer der prägnantesten Orte der deutschen Hauptstadt. Repräsentative Büros, elegante Wohnungen, vorzügliche Gastronomie, Shops, Kultur und Unterhaltung von Weltrang gruppieren sich um einen lebendigen öffentlichen Platz, das lichtdurchflutete Forum.
