Veranstaltungen 2013

Rückblick

 

Die Veranstaltung fand nicht statt.

Lehrereinführung

Das deutsche Filmschaffen am Ende der Weimarer Republik und während des NS-Regimes

16. Mai 2013, 16.30 Uhr

Veranstaltungsraum (4. OG)

 
In einer Verbindung aus Informationsveranstaltung, Kuratorenrundgang und Fachgespräch werden in der Ständigen Ausstellung im Bereich Film Themen wie Filmpolitik in der NS-Zeit, vorauseilender Gehorsam und Filmschaffen im Exil besprochen. Ergänzend wird das Bildungs- und Vermittlungsangebot vorgestellt.
 

Kinder-Hörfilm

CHICKEN RUN, GB/USA 2000, Regie: Peter Lord, Nick Part

16. Mai 2013, 10.30 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)
Anmeldung und Information: bildung@deutsche-kinemathek.de
 

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

12. Mai 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos / Eintritt frei
 

Internationaler Museumstag

12. Mai 2013

Eintritt frei in alle Ausstellungen

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

5. Mai 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
 

Filmreihe

50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
„Jung“

29. April 2013, 19 Uhr und 21 Uhr
Kino Arsenal
BERLIN IS IN GERMANY, D 2001, Regie: Hannes Stöhr
Gäste: Hannes Stöhr, Ziska Riemann, Christian Cloos, Claudia Tronnier
LILLIPOP MONSTER, D 2011, Regie : Ziska Riemann
 

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

28. April 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
 

Filmreihe

50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
„Unkonventionell“

22. April 2013, 19 Uhr und 21 Uhr
Kino Arsenal
IJON TICHY: RAUMPILOT (Folge 1–6), D 2006, Regie: Oliver Jahn, Randa Chahoud, Dennis Jacobsen
Gäste: Alexander Bickel, Oliver Jahn, Brigitte Kramer
THE ELEMENT OF CRIME, DK 1984, Regie: Lars von Trier
 

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

21. April 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
 

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Martin Scorsese“

20. April 2013, 15 Uhr

Teilnehmerzahl begrenzt
 

Film und Gespräch
Martin Scorsese: ITALIANAMERICAN

17. April 2013, 19 Uhr
Istituto Italiano di Cultura, Hildebrandstraße 2, 10785 Berlin
 
Martin Scorsese ließ sich von seiner Herkunft aus einer italienischen Einwandererfamilie in New York nicht nur zu Spielfilmen wie MEAN STREETS oder GOODFELLAS inspirieren. 1974 drehte er einen Dokumentarfilm über seine Eltern und die Geschichte seiner Familie, die Anfang des 20. Jahrhunderts aus Italien in die USA emigrierte. ITALIANAMERICAN (Italien, USA 1974) ist ein wichtiger Beitrag zur Historie der USamerikanischen Einwanderer und belegt, dass Scorsese auch ein außergewöhnlicher Dokumentarfilmer und Chronist des amerikanischen Mythos ist. Im Anschluss an die Filmvorführung sprachen die Scorsese-Kennerin und Dokumentarfilmerin Wilma Pradetto und die Kuratoren der Ausstellung „Martin Sorsese“, Kristina Jaspers und Nils Warnecke, über den Film, Scorseses Wurzeln im New Yorker Mikrokosmos von Little Italy und seine Bedeutung als Dokumentarist und Chronist der Geschichte der „Italianamericans“.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut
 

Filmreihe

50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
„Mutig“

15. April 2013, 19 Uhr und 21 Uhr
Kino Arsenal
GESCHICHTE DER NACHT, CH 1978, Regie: Clemens Klopfenstein
Gast: Clemens Klopfenstein, im Gespräch mit Martin Koerber (Deutsche Kinemathek)
THE LAST OF ENGLAND, GB 1987, Regie: Derek Jarman
 

Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

14. April 2013, 20.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
MÄDCHEN IM VORZIMMER, D 1940
 

Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

14. April 2013, 18.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
MADONNA IN KETTEN, BRD 1949
 

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

14. April 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
 

Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

13. April 2013, 18.30 Uhr und 20.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
MEINES VATERS PFERDE, Teil 1: LENA UND NICOLE, BRD 1953/54
MEINES VATERS PFERDE, Teil 2: SEINE DRITTE FRAU, BRD 1954
 

Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

13. April 2013, 18.30 Uhr und 20.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
MEINES VATERS PFERDE, Teil 1: LENA UND NICOLE, BRD 1953/54
MEINES VATERS PFERDE, Teil 2: SEINE DRITTE FRAU, BRD 1954
 

Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

11. April 2013, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Buchpräsentation Edition Gerhard Lamprecht
BIOGRAFISCHER QUERSCHNITT, D 1943
(Auszüge)
 

Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

10. April 2013, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Vorfilm AM FLUSSE DES AETNA, D 1927
Hauptfilm CLARISSA, D 1941
 

Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

9. April 2013, 20 Uhr 
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
DAS HAUS OHNE LACHEN, D 1923
 

Filmreihe

50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
„Weltoffen“

8. April 2013, 19 Uhr und 21 Uhr
Kino Arsenal
DISTANT VOICES – STILL LIVES, GB 1987, Regie: Terence Davies
Gäste: Eckart Stein, Christoph Holch, Anne Even
MIT BRENNENDER GEDULD, D/Portugal 1983, Regie: Antonio Skármeta
 

Filmreihe
50 Jahre Das kleine Fernsehspiel

Ab dem 8. April 2013, jeweils 19 Uhr und 21 Uhr
Kino Arsenal
 
Weltoffen, mutig, unkonventionell, jung – unter diesen Vorzeichen verantwortet das ZDF seit 1963 die Sendereihe Das kleine Fernsehspiel. Im Selbstverständnis gleichermaßen Werkstatt und Entwicklungslabor, fördert es den deutschen und internationalen Nachwuchs für Film und Fernsehen, wobei es den Großteil der gesendeten Filme selbst produziert. Seit Anfang der 1970er-Jahre im Nachtprogramm platziert, zeigt Das kleine Fernsehspiel heute rund 40 Produktionen jährlich. Die Deutsche Kinemathek und das ZDF veranstalteten gemeinsam eine Hommage an Das kleine Fernsehspiel. Beiträge aus unterschiedlichen Jahrzehnten zeichneten nach, wie die Redaktion nach der Devise „Unterhaltung durch Überraschung“ – so der langjährige Redaktionsleiter Eckart Stein – von Beginn an das Neue an den kreativen Rändern des Spiel- und Dokumentarfilms suchte. An vier Themenabenden wurden im April je zwei Filme im Kino Arsenal und zwei Filme im Nachtprogramm des ZDF gezeigt. Zu Gast im Arsenal: Regisseure und Redakteure der gezeigten Filme im Gespräch mit Martin Koerber und Peter Paul Kubitz.
Eine Film- und Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem ZDF und dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V.
 

Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

7. April 2013, 20.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

MADONNA IN KETTEN, BRD 1949

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

7. April 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

6. April 2013, 21 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Vorfilm ERSTARRTE MÄRCHENWELT, D 1928

 


Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

6. April 2013, 19 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Vorfilm TAORMINA AUF SIZILIEN, D 1927
Hauptfilm DU GEHÖRST ZU MIR, D 1943

 


Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

5. April 2013, 21 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Vorfilm AM FUSSE DES AETNA, D 1927
Hauptfilm CLARISSA, D 1941

 


Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

3. April 2013, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Vorfilm MISDROY, D 1928
Hauptfilm FRAU IM STROM, D 1939

 


Filmreihe

Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

2. April 2013, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

MÄDCHEN IM VORZIMMER, D 1940

 


Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht

Ab dem 2. April 2013
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

 

Im August 1951 veröffentlichte der Berliner Kurier eine kleine Geschichte von Gerhard Lamprecht mit dem Titel Das Schiffchen. Darin erzählt der Filmregisseur und Gründer der Deutschen Kinemathek (1897–1974) davon, wie er an einem verträumten Nachmittag ein Papierschiffchen auf den Wellen eines Flusses schaukeln sah und es mit Mühe herausfischte. Er berichtet über seine Erwartungen an den Inhalt des Papiers und über die Enttäuschung, als er erkannte, dass es sich um einen einfachen Werbeprospekt handelte. Ein etwas kitschiger Text, der aber einen Hinweis gibt auf die Intentionen von Gerhard Lamprecht. Er war ein Dokumentarist des Lebens, das ihm unzählige Sensationen bot, er wollte das Archiv einer Welt anlegen, die er verschwinden sah. Und so versammelte er, ob inszeniert oder einfach vor die Kamera gekommen, seine eigene Gegenwart und ihre Werte und Gefühle. War er ein politisch denkender Mensch? Steckte in ihm ein politischer Mitläufer des Nationalsozialismus? Konnte er sich politischen Vorgaben entziehen? Oder blieb er auch in der NS-Diktatur ein Dokumentarist des Alltags? Solchen Fragen spürte diese Werkschau nach, die kaum bekannte Dokumentarfilme Lamprechts aus den 1920er-Jahren mit Filmen aus der Zeit von 1933 bis 1945 zusammenbrachte und beispielhaft auch Nachkriegsproduktionen hinzuzog. In frisch restaurierter Fassung kam auch Lamprechts Stummfilm DAS HAUS OHNE LACHEN (D 1923) erstmals zur Aufführung. Die unlängst erschienene dreibändige Edition Gerhard Lamprecht wurde ebenfalls präsentiert.
Eine Filmreihe in Kooperation mit dem Zeughauskino
 

Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

31. März 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe

Das ist ja wie im Kino. Gerhard Lamprechts Berlin
Eine Hommage
IRGENDWO IN BERLIN, D 1946
und Buchpräsentation Edition Gerhard Lamprecht

24. März 2013, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf Bundesplatz

Gäste: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen, Eva Orbanz
Wiederholung am 25. März 2013, 15.45 Uhr

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

24. März 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe
Das ist ja wie im Kino. Gerhard Lamprechts Berlin
Eine Hommage
DIE GELIEBTE, D 1939 
und Buchpräsentation Edition Gerhard Lamprecht

17. März 2013, 15.45 Uhr

Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf Bundesplatz

Gäste: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen, Eva Orbanz
Wiederholung am 18. März 2013, 15.45 Uhr

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

17. März 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


32. Lange Nacht der Museen

16. März 2013, 18 bis 2 Uhr

Während der 32. Langen Nacht der Museen waren neben der Ständigen Ausstellung des Museums für Film und Fernsehen auch die Sonderausstellungen „Martin Scorsese“ und „40 Jahre SESAMSTRASSE" geöffnet. Jeweils um 21 Uhr und um 22 Uhr gaben die Kuratoren im Veranstaltungsraum (4. OG) Einführungen in die Ausstellung „Martin Scorsese“.

 


Susanne Beyerle

Umwege  Die Filmemacherin Susanne Beyeler
Eine Gedenkveranstaltung zu ihrem 65. Geburtstag

16. März 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Am 1. Mai 2012 starb Susanne Beyeler als islamische Mystikerin in der Schweiz. Jahrzehnte zuvor hatte sie als Studentin der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) ihre Filme den damals brisantesten politischen Themen gewidmet: der Emanzipation, der Kindererziehung, dem Arbeitskampf und der Atomenergie. Ihren Weg von der Berliner Polit- und Filmszene der 1970er-Jahre bis zu ihrem dem Sufismus zugewandten Leben auf Zypern und in der Schweiz – suchend, lebend, hinterfragend – beschreibt der Film SHEFIKA – AUF DEM WEG DER SUFI von Enzio Edschmid, Rea Karen und Gernot Steinweg (D 1997), der an diesem Abend gezeigt wurde.
Im Anschluss war ihr teilweise autobiografischer Spielfilm UMWEGE (CH 1968) und der Dokumentarfilm KALLDORF GEGEN MANNESMANN (BRD 1972, Regie zusammen mit Manfred Stelzer und Rainer März) zu sehen. Zwischen den Filmen erinnerten Helke Sander, Enzio Edschmid und Claudia von Alemann in einer Gesprächsrunde an Susanne Beyelers Schaffens- und Lebensstationen.

 


Plakat "Kino der Urzeit" Quelle: Deutsche Kinemathek

Filmreihe
Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
FilmDokument: Kino der Attraktionen. Filme der Sammler Walter Jerven und Ferdinand Althoff

11. März 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal

 

Ein Kino der Attraktionen, das in der Frühzeit des Films keine narrativen Absichten hegte und auf Vorführerlebnisse mit Rummelplatzcharakter setzte, wurde vereinzelt im Deutschland der 1920er- und 1930er-Jahre retrospektiv und unter Berücksichtigung der historischen Distanz aufgegriffen. Filmsammler und -vermittler wie Walter Jerven (1889–1945) und Vater und Sohn Ferdinand Althoff (1872–1945 und 1897–1945) präsentierten nun, garniert mit erzählerischen, artistischen, technischen und musikalischen Live-Eingriffen, von ihnen aufgespürte und gesammelte Filme. Während  Althoffsich  im Woltersdorfer Ausflugsgebiet auf die Berliner Touristen konzentrierte, wurde Jerven, der häufig in Berlin gastierte, auch in europäische Länder eingeladen. Die Veranstaltung machte auf die Schwierigkeit aufmerksam , die Anfänge der Filmarchivierung und der historischen Filmvermittlung in Deutschland zu rekonstruieren.

Einführung: Rolf Aurich
Filmprogramm:
EINE GROSSE KÜNSTLERIN. ASTA NIELSEN, D nach 1932, Regie: Walter Jerven, 16 mm, 9’
LACHEN VON DUNNEMALS, D 1936, Regie: Ferdinand Althoff jun., 16 mm, 14’ u. a.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit CineGraph Babelsberg und Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V.

 


Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung Martin Scorsese"

10. März 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

10. März 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe
Das ist ja wie im Kino. Gerhard Lamprechts Berlin
Eine Hommage

Ab dem 10. März
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz

 

Als Kind lief Gerhard Lamprecht durch die Straßen von Berlin. Dabei schlenderte er nicht und hielt die Augen offen. Es ist, als habe er als Kind Berlin vermessen, um Jahre später seine Kenntnisse filmisch zu übersetzen. EMIL UND DIE DETEKTIVE, seine Verfilmung von Erich Kästners Roman aus dem Jahr 1931, ist dafür ein wunderbares und auch rasantes Beispiel: Mit dem Zug kommt Emil in die Stadt, die Verfolgung des Diebs beginnt am Bahnhof Zoologischer Garten. Weiter geht‘s mit der Straßenbahnlinie 177. Im Café Josty in der Kaiserallee, der heutigen Bundesallee, an der Ecke Trautenaustraße schlürft der Gauner Eier im Glas. Später verfolgen die kleinen Detektive ihn mit dem Taxi  … ja, das ist „wie im Kino“. 15 Jahre später zog Lamprecht durch die von Bomben zerstörte Stadt. Er dachte bereits an die Zukunft und fand für seinen Trümmerfilm IRGENDWO IN BERLIN Drehorte an der Hochbahn in Kreuzberg und einen Garagenhof in Charlottenburg. In der ersten Einstellung schaut die Kamera von oben auf die Trümmerlandschaft, in der verhärmte Frauen Steine klopfen und kleine Jungen Krieg spielen. Wie sah Lamprecht sein Berlin in den Jahren der NS-Herrschaft? 1939 zum Beispiel beschwor er für seinen Film DIE GELIEBTE die kaiserliche Stadt durch den originalen Nachbau der Kaiserpassage Unter den Linden. Dreimal Gerhard Lamprechts Berlin – eine Hommage an den Regisseur und Gründungsdirektor der Deutschen Kinemathek, der auch ein Dokumentarist seiner Heimatstadt war. Zu Beginn dieser kleinen Werkschau stellen Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Eva Orbanz die dreibändige Edition Gerhard Lamprecht vor – Startschuss für eine neue Veranstaltungsreihe des Bundesplatz-Kinos mit dem Titel „Film & Buch“.

Eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit Edition Text + Kritik und dem Bundesarchiv – Filmarchiv, Berlin
Informationen und Tickets unter www.bundesplatz-kino.de

 


Filmreihe
Das ist ja wie im Kino. Gerhard Lamprechts Berlin
Eine Hommage
EMIL UND DIE DETEKTIVE, D 1931
und Buchpräsentation Edition Gerhard Lamprecht

10. März 2013, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf Bundesplatz

Gäste: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen, Eva Orbanz
Wiederholung am 11. März 2013, 15.45 Uhr

 


Filme zum Hören – FITZCARRALDO

6. März 2013, 16.45 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)
Im Anschluss an unsere öffentliche Tastführung für Blinde und Sehbehinderte können alle Interessierten FITZCARRALDO (D 1982, Regie: Werner Herzog) als Hörfilm kostenfrei im Museum für Film und Fernsehen genießen.

 


Öffentlicher Rundgang für Blinde und Sehbehinderte

6. März 2013, 15 Uhr

Teilnahme: 7,50 Euro, inkl. Museumseintritt. Teilnehmerzahl begrenzt. Voranmeldungen erforderlich bei der MuseumsInformation Berlin: Tel.: 030 - 247 49 888 oder museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

3. März 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

24. Februar 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Berlinale-Special

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Martin Scorsese"

17. Februar 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Blicke in die Archive

Filmerbe Studentenfilm? Das Archiv der dffb in der Deutschen Kinemathek

15. Februar 2013, 18 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)

 

In knapp 3.000 Produktionen der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) spiegeln sich fast 50 Jahre Zeit- und Filmgeschichte: Studentenbewegung um 1968, dann die erste „Berliner Schule“ der 1970er-Jahre mit Dokumentar- und Arbeiterfilmen, Filme von Frauen, Experimental- und Spielfilme und schließlich zweite „Berliner Schule“, die weltweit als Wiedergeburt eines neuen deutschen Kinos von sich reden machte. Durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie ermöglicht, wurden Film- und Tonmaterial überprüft und konservatorisch behandelt, ausgewählte Filme hochwertig digitalisiert und Produktionsunterlagen erschlossen und archiviert. Der Erhalt des dffb-Archivs ist nun gesichert und eine Auswahl von Filmen steht der Öffentlichkeit in neuer Qualität zur Verfügung. Das Projekt und seine Filme wurden zum Abschluss von Jan Schütte (dffb) und Martin Koerber (Deutsche Kinemathek) präsentiert und von den Projektmitarbeitern erläutert.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der dffb

 


Berlinale-Special
Öffentliche Führung zum Film der Weimarer Republik

10. Februar 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 

 


Berlinale-Special
Öffentlicher Rundgang für Blinde und Sehbehinderte

9. Februar 2013, 11.30 Uhr

 

Passend zum Hörfilmprogramm der Berlinale fand im Museum für Film und Fernsehen eine öffentliche Tastführung statt. Während des Rundgangs bekamen blinde und sehbehinderte Filmenthusiasten mit Hilfe von Hör- und Tasteindrücken Einblicke in die deutsche Filmgeschichte und entdeckten herausragende Werke, Stars und Regisseure. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Filmlegende Marlene Dietrich. An ausgewählten Stationen wurde die Ausstellung anhand ergänzender Materialien und originaler Objekte haptisch und akustisch erfahrbar gemacht.

 


Hans Jaray, Herta Natzler und Franziska Gaál in Peter von Hermann Kosterlitz (Österreich, Ungarn 1934) Berlinale Retrospektive
The Weimar Touch. The International Influence of Weimar Cinema after 1933

7. Februar bis 17. Februar 2013
CinemaxX 8, Potsdamer Platz / Zeughauskino, Unter den Linden / Veranstaltungsraum (4.OG)

 

So lautete der Titel der von der Deutschen Kinemathek verantworteten Retrospektive der 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Das Thema „Weltweite Einflüsse des Weimarer Kinos von 1933 bis 1959“ führte dabei im Jubiläumsjahr der Kinemathek eine wichtige Traditionslinie fort und war idealer Auftakt der langfristigen Kooperation mit dem MoMA. Das Weimarer Kino war eines der Vielfalt – mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten begann die Gleichschaltung der deutschen Filmindustrie. Mehr als 2000 vor allem jüdische Filmschaffende mussten in den kommenden Jahren emigrieren in der Hoffnung, Arbeitslosigkeit und Berufsverbot, Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung zu entkommen. Nur wenige der nach 1933 in Deutschland entstandenen Filme knüpfen an Traditionen des Weimarer Kinos an. Doch rufen schon zwei Liedzeilen von Bruno Balz, ein winziges musikalisches Zitat von Franz Doelle in Gerhard Lamprechts EINMAL EINE GROSSE DAME SEIN, die Erinnerung an die Tonfilmoperette DER KONGRESS TANZT wach. Nur selten, etwa auch in den Filmen Reinhold Schünzels, schien in Deutschland noch solche Nähe zum Weimarer Kino auf. Der eigentliche Ort dieses vertriebenen Kinos wurde der Exilfilm. Wem die Flucht aus Deutschland und der Neuanfang glückte, der schrieb unter den veränderten Bedingungen nun nicht nur die Geschichte des Films im Exilland, sondern auch die Tradition des deutschen Films fort. Die Retrospektive erinnerte mit ausgewählten Filmen an die Facetten, mit denen das Weimarer Kino nach 1933 die Filmproduktion international beeinflusste. Klassiker und fast unbekannte Filme, Komödien, Thriller oder Science-Fiction-Filme ließen dessen vielfältige Transformationen aufscheinen. Das Filmprogramm wurde ergänzt durch begleitende Veranstaltungen im Filmhaus am Potsdamer Platz.

In Kooperation mit dem Museum of Modern Art, New York

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

3. Februar 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Edition Gerhard LamprechtBuchpräsentation

Ein gewisser Herr Lamprecht

31. Januar 2013, 19 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)

 

„Zuwendung vom Senat noch immer nicht eingetroffen“, notierte Gerhard Lamprecht in seinem Tageskalender heute vor 50 Jahren, am 31. Januar 1963. „Vormittags im Hotel Berlin bei Henri Langlois und Lotte Eisner“, schrieb er am Tag danach – dem Eröffnungstag der Deutschen Kinemathek. Gerhard Lamprecht war zu dieser Zeit eine umtriebige und kenntnisreiche lokale wie internationale Schnittstelle zwischen Kulturfunktionären, Filmsammlern und -künstlern. Der geborene Berliner (1897–1974) war an knapp 70 Filmen als Schauspieler, Autor und Regisseur beteiligt. Er bediente viele Genres, doch ragen dabei seine Berlin-Filme heraus. Bereits als Zehnjähriger begann er mit der Anlage eines Filmarchivs, das er später seine „Kinemathek“ nannte. 1962 wurde sie vom Land Berlin erworben, die Geschichte der einst privaten Sammlung setzt sich bis heute als gemeinnütziges Angebot fort: die Deutsche Kinemathek. Die drei neu erschienenen Bände der Edition Gerhard Lamprecht beschreiben das filmische Werk Lamprechts, führen ein in die Geschichte des Filmsammelns in Deutschland und spüren der Entstehung einer filmhistorischen Methode nach: dem auf Tonband fixierten Interview, dessen Ziel die subjektiv angeordnete Versammlung von möglichst vielen geschichtlichen Fakten ist.

Mit Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Eva Orbanz
Im Anschluss Altberliner Büffet
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Edition Text + Kritik

 


Buchcover In der Ferne das GlückLesung
In der Ferne das Glück
Geschichten für Hollywood

29. Januar 2013, 19 Uhr
Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin, U-Bahnhof Hausvogteiplatz

 

„Eines Tages findet sich der Mensch wieder ein Land weiter geweht“, notierte der deutsch-jüdische Journalist Moritz Goldstein 1939 in einem Aufsatz für die Pariser Tageszeitung. Der einstige Redakteur der Vossischen Zeitung war vor den Nationalsozialisten nach England geflüchtet. In seinem Beitrag erzählt er mit Respekt von jener noblen Gastfreundschaft, mit der er sich als Fremder willkommen geheißen fühlte. Als Flüchtling aus Deutschland ein Gast in der Welt. Doch auch ein Gleichberechtigter? Wer vor den Nationalsozialisten floh, stand im Exil zumeist vor dem Nichts. Vor allem für Schriftsteller war der Verlust ihrer Sprache ein Desaster. Viel gelesene Autoren wie Vicki Baum, Heinrich Mann, Felix Salten oder Joseph Roth entwarfen Stoffe für das Kino, versierte Regisseure, Drehbuchschreiber und Produzenten wie Fritz Kortner und Willi Wolff bemühten sich um Verträge mit den Hollywood-Studios. Der in Hollywood einflussreiche Agent Paul Kohner half ihnen dabei. Aus seinem Nachlass stammen die in dem Buch In der Ferne das Glück erstmals publizierten Filmerzählungen. Ediert und kommentiert von Wolfgang Jacobsen und Heike Klapdor, vermittelt die Anthologie einen ungewöhnlichen Einblick in Emigrantenschicksale, das Business der Traumfabrik und Kinotrends der vierziger Jahre.

Lesung mit Bibiana Beglau, Wolfgang Jacobsen und Heike Klapador
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Aufbau Verlag und der Mendelssohn-Gesellschaft e. V.

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

27. Januar 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

20. Januar 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Porträt Martin Scorsese Quelle: Deutsche KinemathekFilmreihe
Martin Scorsese

Bis zum 15. Januar 2013
Kino Arsenal

 

Der Produzent, Regisseur, Drehbuchautor, Darsteller und für die Bewahrung des internationalen Filmerbes engagierte Martin Scorsese zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Filmemachern seiner Generation. Obwohl er stets am Rand des Hollywood-Studiosystems gearbeitet hat, gehört er seit einigen Jahren auch zu den kommerziell erfolgreichsten Regisseuren weltweit. Sein Werk umfasst annähernd 50 Titel, darunter 30 abendfüllende Filme der unterschiedlichsten Genres: Gangsterfilm, Musical, Thriller, Biopic, Musikfilm, Dokumentation, Melodram, Kinderfilm. Anlässlich seines 70. Geburtstags widmen das Kino Arsenal und die Deutsche Kinemathek Martin Scorsese eine umfangreiche Retrospektive.

Eine Filmreihe in Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V.

 


Filmreihe
Martin Scorsese
A PERSONAL JOURNEY WITH MARTIN SCORSESE THROUGH AMERICAN MOVIES, USA 1995

15. Januar 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
SHINE A LIGHT, USA 2007

14. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
THE LAST TEMPTATION OF CHRIST, USA 1988

13. Januar 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

13. Januar 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe
Martin Scorsese
TAXI DRIVER, USA 1976

12. Januar 2013, 21 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
WHO'S THAT KNOCKING AT MY DOOR?, USA 1965-68

12. Januar 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
CAPE FEAR, USA 1991

11. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
THE AGE OF INNOCENCE, USA 1993

10. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
RAGING BULL, USA 1980

8. Januar, 20 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
FEEL LIKE GOING HOME, USA 2003

7. Januar 2013, 20 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
GOODFELLAS, USA 1990

6. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

 


Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film

6. Januar 2013, 14 Uhr

Führung kostenlos, mit Eintrittskarte

 


Filmreihe
Martin Scorsese
THE DEPARTED, USA 2006

5. Januar 2013, 20 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
SHINE A LIGHT, USA 2007

4. Januar 2013, 20 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
IL MIO VIAGGIO IN ITALIA, USA/Italien 2001

3. Januar 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
ITALIANAMERICAN, USA 1974
AMERICAN BOY. A PROFILE OF STEVEN PRINCE, USA 1978

2. Januar 2013, 20 Uhr
Kino Arsenal

 


Filmreihe
Martin Scorsese
THE AGE OF INNOCENCE, USA 1993

1. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal

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