Rückblick
Die Veranstaltung fand nicht statt.
Lehrereinführung
Das deutsche Filmschaffen am Ende der Weimarer Republik und während des NS-Regimes
16. Mai 2013, 16.30 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)
Kinder-Hörfilm
CHICKEN RUN, GB/USA 2000, Regie: Peter Lord, Nick Part
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
12. Mai 2013, 14 Uhr
Internationaler Museumstag
12. Mai 2013
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
5. Mai 2013, 14 Uhr
Filmreihe
50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
„Jung“
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
28. April 2013, 14 Uhr
Filmreihe
50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
„Unkonventionell“
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
21. April 2013, 14 Uhr
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Martin Scorsese“
20. April 2013, 15 Uhr
Film und Gespräch
Martin Scorsese: ITALIANAMERICAN
Filmreihe
50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
„Mutig“
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
14. April 2013, 14 Uhr
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
Filmreihe
50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
„Weltoffen“
Filmreihe
50 Jahre Das kleine Fernsehspiel
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
7. April 2013, 20.30 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
MADONNA IN KETTEN, BRD 1949
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
7. April 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
6. April 2013, 21 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Vorfilm ERSTARRTE MÄRCHENWELT, D 1928
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
6. April 2013, 19 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Vorfilm TAORMINA AUF SIZILIEN, D 1927
Hauptfilm DU GEHÖRST ZU MIR, D 1943
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
5. April 2013, 21 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Vorfilm AM FUSSE DES AETNA, D 1927
Hauptfilm CLARISSA, D 1941
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
3. April 2013, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Vorfilm MISDROY, D 1928
Hauptfilm FRAU IM STROM, D 1939
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
2. April 2013, 20 Uhr
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
MÄDCHEN IM VORZIMMER, D 1940
Filmreihe
Das Schiffchen. Realismus und Fantasie
Eine kleine Werkschau zu Gerhard Lamprecht
Ab dem 2. April 2013
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
31. März 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Filmreihe
Das ist ja wie im Kino. Gerhard Lamprechts Berlin
Eine Hommage
IRGENDWO IN BERLIN, D 1946
und Buchpräsentation Edition Gerhard Lamprecht
24. März 2013, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf Bundesplatz
Gäste: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen, Eva Orbanz
Wiederholung am 25. März 2013, 15.45 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
24. März 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Filmreihe
Das ist ja wie im Kino. Gerhard Lamprechts Berlin
Eine Hommage
DIE GELIEBTE, D 1939
und Buchpräsentation Edition Gerhard Lamprecht
17. März 2013, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf Bundesplatz
Gäste: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen, Eva Orbanz
Wiederholung am 18. März 2013, 15.45 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
17. März 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
32. Lange Nacht der Museen
16. März 2013, 18 bis 2 Uhr
Während der 32. Langen Nacht der Museen waren neben der Ständigen Ausstellung des Museums für Film und Fernsehen auch die Sonderausstellungen „Martin Scorsese“ und „40 Jahre SESAMSTRASSE" geöffnet. Jeweils um 21 Uhr und um 22 Uhr gaben die Kuratoren im Veranstaltungsraum (4. OG) Einführungen in die Ausstellung „Martin Scorsese“.

Umwege – Die Filmemacherin Susanne Beyeler
Eine Gedenkveranstaltung zu ihrem 65. Geburtstag
16. März 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal
Am 1. Mai 2012 starb Susanne Beyeler als islamische Mystikerin in der Schweiz. Jahrzehnte zuvor hatte sie als Studentin der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) ihre Filme den damals brisantesten politischen Themen gewidmet: der Emanzipation, der Kindererziehung, dem Arbeitskampf und der Atomenergie. Ihren Weg von der Berliner Polit- und Filmszene der 1970er-Jahre bis zu ihrem dem Sufismus zugewandten Leben auf Zypern und in der Schweiz – suchend, lebend, hinterfragend – beschreibt der Film SHEFIKA – AUF DEM WEG DER SUFI von Enzio Edschmid, Rea Karen und Gernot Steinweg (D 1997), der an diesem Abend gezeigt wurde.
Im Anschluss war ihr teilweise autobiografischer Spielfilm UMWEGE (CH 1968) und der Dokumentarfilm KALLDORF GEGEN MANNESMANN (BRD 1972, Regie zusammen mit Manfred Stelzer und Rainer März) zu sehen. Zwischen den Filmen erinnerten Helke Sander, Enzio Edschmid und Claudia von Alemann in einer Gesprächsrunde an Susanne Beyelers Schaffens- und Lebensstationen.

Filmreihe
Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
FilmDokument: Kino der Attraktionen. Filme der Sammler Walter Jerven und Ferdinand Althoff
11. März 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal
Ein Kino der Attraktionen, das in der Frühzeit des Films keine narrativen Absichten hegte und auf Vorführerlebnisse mit Rummelplatzcharakter setzte, wurde vereinzelt im Deutschland der 1920er- und 1930er-Jahre retrospektiv und unter Berücksichtigung der historischen Distanz aufgegriffen. Filmsammler und -vermittler wie Walter Jerven (1889–1945) und Vater und Sohn Ferdinand Althoff (1872–1945 und 1897–1945) präsentierten nun, garniert mit erzählerischen, artistischen, technischen und musikalischen Live-Eingriffen, von ihnen aufgespürte und gesammelte Filme. Während Althoffsich im Woltersdorfer Ausflugsgebiet auf die Berliner Touristen konzentrierte, wurde Jerven, der häufig in Berlin gastierte, auch in europäische Länder eingeladen. Die Veranstaltung machte auf die Schwierigkeit aufmerksam , die Anfänge der Filmarchivierung und der historischen Filmvermittlung in Deutschland zu rekonstruieren.
Einführung: Rolf Aurich
Filmprogramm:
EINE GROSSE KÜNSTLERIN. ASTA NIELSEN, D nach 1932, Regie: Walter Jerven, 16 mm, 9’
LACHEN VON DUNNEMALS, D 1936, Regie: Ferdinand Althoff jun., 16 mm, 14’ u. a.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit CineGraph Babelsberg und Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V.
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Martin Scorsese"
10. März 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
10. März 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Filmreihe
Das ist ja wie im Kino. Gerhard Lamprechts Berlin
Eine Hommage
Ab dem 10. März
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf. Bundesplatz
Als Kind lief Gerhard Lamprecht durch die Straßen von Berlin. Dabei schlenderte er nicht und hielt die Augen offen. Es ist, als habe er als Kind Berlin vermessen, um Jahre später seine Kenntnisse filmisch zu übersetzen. EMIL UND DIE DETEKTIVE, seine Verfilmung von Erich Kästners Roman aus dem Jahr 1931, ist dafür ein wunderbares und auch rasantes Beispiel: Mit dem Zug kommt Emil in die Stadt, die Verfolgung des Diebs beginnt am Bahnhof Zoologischer Garten. Weiter geht‘s mit der Straßenbahnlinie 177. Im Café Josty in der Kaiserallee, der heutigen Bundesallee, an der Ecke Trautenaustraße schlürft der Gauner Eier im Glas. Später verfolgen die kleinen Detektive ihn mit dem Taxi … ja, das ist „wie im Kino“. 15 Jahre später zog Lamprecht durch die von Bomben zerstörte Stadt. Er dachte bereits an die Zukunft und fand für seinen Trümmerfilm IRGENDWO IN BERLIN Drehorte an der Hochbahn in Kreuzberg und einen Garagenhof in Charlottenburg. In der ersten Einstellung schaut die Kamera von oben auf die Trümmerlandschaft, in der verhärmte Frauen Steine klopfen und kleine Jungen Krieg spielen. Wie sah Lamprecht sein Berlin in den Jahren der NS-Herrschaft? 1939 zum Beispiel beschwor er für seinen Film DIE GELIEBTE die kaiserliche Stadt durch den originalen Nachbau der Kaiserpassage Unter den Linden. Dreimal Gerhard Lamprechts Berlin – eine Hommage an den Regisseur und Gründungsdirektor der Deutschen Kinemathek, der auch ein Dokumentarist seiner Heimatstadt war. Zu Beginn dieser kleinen Werkschau stellen Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Eva Orbanz die dreibändige Edition Gerhard Lamprecht vor – Startschuss für eine neue Veranstaltungsreihe des Bundesplatz-Kinos mit dem Titel „Film & Buch“.
Eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit Edition Text + Kritik und dem Bundesarchiv – Filmarchiv, Berlin
Informationen und Tickets unter www.bundesplatz-kino.de
Filmreihe
Das ist ja wie im Kino. Gerhard Lamprechts Berlin
Eine Hommage
EMIL UND DIE DETEKTIVE, D 1931
und Buchpräsentation Edition Gerhard Lamprecht
10. März 2013, 15.45 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, U + S-Bhf Bundesplatz
Gäste: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen, Eva Orbanz
Wiederholung am 11. März 2013, 15.45 Uhr
Filme zum Hören – FITZCARRALDO
6. März 2013, 16.45 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)
Im Anschluss an unsere öffentliche Tastführung für Blinde und Sehbehinderte können alle Interessierten FITZCARRALDO (D 1982, Regie: Werner Herzog) als Hörfilm kostenfrei im Museum für Film und Fernsehen genießen.
Öffentlicher Rundgang für Blinde und Sehbehinderte
6. März 2013, 15 Uhr
Teilnahme: 7,50 Euro, inkl. Museumseintritt. Teilnehmerzahl begrenzt. Voranmeldungen erforderlich bei der MuseumsInformation Berlin: Tel.: 030 - 247 49 888 oder museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
3. März 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
24. Februar 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Berlinale-Special
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Martin Scorsese"
17. Februar 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Blicke in die Archive
Filmerbe Studentenfilm? Das Archiv der dffb in der Deutschen Kinemathek
15. Februar 2013, 18 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)
In knapp 3.000 Produktionen der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) spiegeln sich fast 50 Jahre Zeit- und Filmgeschichte: Studentenbewegung um 1968, dann die erste „Berliner Schule“ der 1970er-Jahre mit Dokumentar- und Arbeiterfilmen, Filme von Frauen, Experimental- und Spielfilme und schließlich zweite „Berliner Schule“, die weltweit als Wiedergeburt eines neuen deutschen Kinos von sich reden machte. Durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie ermöglicht, wurden Film- und Tonmaterial überprüft und konservatorisch behandelt, ausgewählte Filme hochwertig digitalisiert und Produktionsunterlagen erschlossen und archiviert. Der Erhalt des dffb-Archivs ist nun gesichert und eine Auswahl von Filmen steht der Öffentlichkeit in neuer Qualität zur Verfügung. Das Projekt und seine Filme wurden zum Abschluss von Jan Schütte (dffb) und Martin Koerber (Deutsche Kinemathek) präsentiert und von den Projektmitarbeitern erläutert.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der dffb
Berlinale-Special
Öffentliche Führung zum Film der Weimarer Republik
10. Februar 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Berlinale-Special
Öffentlicher Rundgang für Blinde und Sehbehinderte
9. Februar 2013, 11.30 Uhr
Passend zum Hörfilmprogramm der Berlinale fand im Museum für Film und Fernsehen eine öffentliche Tastführung statt. Während des Rundgangs bekamen blinde und sehbehinderte Filmenthusiasten mit Hilfe von Hör- und Tasteindrücken Einblicke in die deutsche Filmgeschichte und entdeckten herausragende Werke, Stars und Regisseure. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Filmlegende Marlene Dietrich. An ausgewählten Stationen wurde die Ausstellung anhand ergänzender Materialien und originaler Objekte haptisch und akustisch erfahrbar gemacht.
Berlinale Retrospektive
The Weimar Touch. The International Influence of Weimar Cinema after 1933
7. Februar bis 17. Februar 2013
CinemaxX 8, Potsdamer Platz / Zeughauskino, Unter den Linden / Veranstaltungsraum (4.OG)
So lautete der Titel der von der Deutschen Kinemathek verantworteten Retrospektive der 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Das Thema „Weltweite Einflüsse des Weimarer Kinos von 1933 bis 1959“ führte dabei im Jubiläumsjahr der Kinemathek eine wichtige Traditionslinie fort und war idealer Auftakt der langfristigen Kooperation mit dem MoMA. Das Weimarer Kino war eines der Vielfalt – mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten begann die Gleichschaltung der deutschen Filmindustrie. Mehr als 2000 vor allem jüdische Filmschaffende mussten in den kommenden Jahren emigrieren in der Hoffnung, Arbeitslosigkeit und Berufsverbot, Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung zu entkommen. Nur wenige der nach 1933 in Deutschland entstandenen Filme knüpfen an Traditionen des Weimarer Kinos an. Doch rufen schon zwei Liedzeilen von Bruno Balz, ein winziges musikalisches Zitat von Franz Doelle in Gerhard Lamprechts EINMAL EINE GROSSE DAME SEIN, die Erinnerung an die Tonfilmoperette DER KONGRESS TANZT wach. Nur selten, etwa auch in den Filmen Reinhold Schünzels, schien in Deutschland noch solche Nähe zum Weimarer Kino auf. Der eigentliche Ort dieses vertriebenen Kinos wurde der Exilfilm. Wem die Flucht aus Deutschland und der Neuanfang glückte, der schrieb unter den veränderten Bedingungen nun nicht nur die Geschichte des Films im Exilland, sondern auch die Tradition des deutschen Films fort. Die Retrospektive erinnerte mit ausgewählten Filmen an die Facetten, mit denen das Weimarer Kino nach 1933 die Filmproduktion international beeinflusste. Klassiker und fast unbekannte Filme, Komödien, Thriller oder Science-Fiction-Filme ließen dessen vielfältige Transformationen aufscheinen. Das Filmprogramm wurde ergänzt durch begleitende Veranstaltungen im Filmhaus am Potsdamer Platz.
In Kooperation mit dem Museum of Modern Art, New York
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
3. Februar 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Buchpräsentation
Ein gewisser Herr Lamprecht
31. Januar 2013, 19 Uhr
Veranstaltungsraum (4. OG)
„Zuwendung vom Senat noch immer nicht eingetroffen“, notierte Gerhard Lamprecht in seinem Tageskalender heute vor 50 Jahren, am 31. Januar 1963. „Vormittags im Hotel Berlin bei Henri Langlois und Lotte Eisner“, schrieb er am Tag danach – dem Eröffnungstag der Deutschen Kinemathek. Gerhard Lamprecht war zu dieser Zeit eine umtriebige und kenntnisreiche lokale wie internationale Schnittstelle zwischen Kulturfunktionären, Filmsammlern und -künstlern. Der geborene Berliner (1897–1974) war an knapp 70 Filmen als Schauspieler, Autor und Regisseur beteiligt. Er bediente viele Genres, doch ragen dabei seine Berlin-Filme heraus. Bereits als Zehnjähriger begann er mit der Anlage eines Filmarchivs, das er später seine „Kinemathek“ nannte. 1962 wurde sie vom Land Berlin erworben, die Geschichte der einst privaten Sammlung setzt sich bis heute als gemeinnütziges Angebot fort: die Deutsche Kinemathek. Die drei neu erschienenen Bände der Edition Gerhard Lamprecht beschreiben das filmische Werk Lamprechts, führen ein in die Geschichte des Filmsammelns in Deutschland und spüren der Entstehung einer filmhistorischen Methode nach: dem auf Tonband fixierten Interview, dessen Ziel die subjektiv angeordnete Versammlung von möglichst vielen geschichtlichen Fakten ist.
Mit Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Eva Orbanz
Im Anschluss Altberliner Büffet
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Edition Text + Kritik
Lesung
In der Ferne das Glück
Geschichten für Hollywood
29. Januar 2013, 19 Uhr
Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin, U-Bahnhof Hausvogteiplatz
„Eines Tages findet sich der Mensch wieder ein Land weiter geweht“, notierte der deutsch-jüdische Journalist Moritz Goldstein 1939 in einem Aufsatz für die Pariser Tageszeitung. Der einstige Redakteur der Vossischen Zeitung war vor den Nationalsozialisten nach England geflüchtet. In seinem Beitrag erzählt er mit Respekt von jener noblen Gastfreundschaft, mit der er sich als Fremder willkommen geheißen fühlte. Als Flüchtling aus Deutschland ein Gast in der Welt. Doch auch ein Gleichberechtigter? Wer vor den Nationalsozialisten floh, stand im Exil zumeist vor dem Nichts. Vor allem für Schriftsteller war der Verlust ihrer Sprache ein Desaster. Viel gelesene Autoren wie Vicki Baum, Heinrich Mann, Felix Salten oder Joseph Roth entwarfen Stoffe für das Kino, versierte Regisseure, Drehbuchschreiber und Produzenten wie Fritz Kortner und Willi Wolff bemühten sich um Verträge mit den Hollywood-Studios. Der in Hollywood einflussreiche Agent Paul Kohner half ihnen dabei. Aus seinem Nachlass stammen die in dem Buch In der Ferne das Glück erstmals publizierten Filmerzählungen. Ediert und kommentiert von Wolfgang Jacobsen und Heike Klapdor, vermittelt die Anthologie einen ungewöhnlichen Einblick in Emigrantenschicksale, das Business der Traumfabrik und Kinotrends der vierziger Jahre.
Lesung mit Bibiana Beglau, Wolfgang Jacobsen und Heike Klapador
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Aufbau Verlag und der Mendelssohn-Gesellschaft e. V.
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
27. Januar 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
20. Januar 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Filmreihe
Martin Scorsese
Bis zum 15. Januar 2013
Kino Arsenal
Der Produzent, Regisseur, Drehbuchautor, Darsteller und für die Bewahrung des internationalen Filmerbes engagierte Martin Scorsese zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Filmemachern seiner Generation. Obwohl er stets am Rand des Hollywood-Studiosystems gearbeitet hat, gehört er seit einigen Jahren auch zu den kommerziell erfolgreichsten Regisseuren weltweit. Sein Werk umfasst annähernd 50 Titel, darunter 30 abendfüllende Filme der unterschiedlichsten Genres: Gangsterfilm, Musical, Thriller, Biopic, Musikfilm, Dokumentation, Melodram, Kinderfilm. Anlässlich seines 70. Geburtstags widmen das Kino Arsenal und die Deutsche Kinemathek Martin Scorsese eine umfangreiche Retrospektive.
Eine Filmreihe in Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V.
Filmreihe
Martin Scorsese
A PERSONAL JOURNEY WITH MARTIN SCORSESE THROUGH AMERICAN MOVIES, USA 1995
15. Januar 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
SHINE A LIGHT, USA 2007
14. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
THE LAST TEMPTATION OF CHRIST, USA 1988
13. Januar 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
13. Januar 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Filmreihe
Martin Scorsese
TAXI DRIVER, USA 1976
12. Januar 2013, 21 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
WHO'S THAT KNOCKING AT MY DOOR?, USA 1965-68
12. Januar 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
CAPE FEAR, USA 1991
11. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
THE AGE OF INNOCENCE, USA 1993
10. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
RAGING BULL, USA 1980
8. Januar, 20 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
FEEL LIKE GOING HOME, USA 2003
7. Januar 2013, 20 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
GOODFELLAS, USA 1990
6. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal
Öffentliche Führung durch die Ständige Ausstellung Film
6. Januar 2013, 14 Uhr
Führung kostenlos, mit Eintrittskarte
Filmreihe
Martin Scorsese
THE DEPARTED, USA 2006
5. Januar 2013, 20 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
SHINE A LIGHT, USA 2007
4. Januar 2013, 20 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
IL MIO VIAGGIO IN ITALIA, USA/Italien 2001
3. Januar 2013, 19 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
ITALIANAMERICAN, USA 1974
AMERICAN BOY. A PROFILE OF STEVEN PRINCE, USA 1978
2. Januar 2013, 20 Uhr
Kino Arsenal
Filmreihe
Martin Scorsese
THE AGE OF INNOCENCE, USA 1993
1. Januar 2013, 19.30 Uhr
Kino Arsenal